Romanik: Unterschied zwischen den Versionen

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aus, die mit großer Zierfreude gebaut wurden. Analog zu den französischen Bauten
aus, die mit großer Zierfreude gebaut wurden. Analog zu den französischen Bauten
wurden verstärkt Doppelturmfassaden gebaut, teils auch in Verbindung mit prächtig
wurden verstärkt Doppelturmfassaden gebaut, teils auch in Verbindung mit prächtig
ausgebildeten Vierungstürmen. Spitzbögen begannen nach und nach die für die Ro-
ausgebildeten Vierungstürmen. Spitzbögen begannen nach und nach die für die Romanik üblichen Rundbögen zu ersetzen und eröffneten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.
manik üblichen Rundbögen zu ersetzen und eröffneten ganz neue Gestaltungsmög-
lichkeiten.

Aktuelle Version vom 27. Juli 2026, 19:19 Uhr

Frühromanik (ca. 1000 1080)[Bearbeiten]

Die frühe Romanik wurde wesentlich von den Orden entwickelt, die überall in Europa Fuß fassten und großen Einfluss auf das kulturelle Leben ausübten. Die größte Kirche war die Abteikirche von Cluny in Burgund, eine fünfschiffige Basilika mit zwei Querschiffen und einem Chor mit Umgang und Kapellenkranz. Die größte Kirche der salischen Kaiser war der Dom zu Speyer, der Höhepunkt der Frühromanik; der Dom diente zugleich als Grablege der Kaiser.

Hochromanik (ca. 1080 1190)[Bearbeiten]

Die Hochromanik bringt mehr und mehr freistehende Figuren oder andere Bild- und Kunstwerke, z. B. große Leuchter hervor. Christus erscheint am Westportal als Weltenrichter zusammen mit dem Gerichtsengel. Auffällig ist auch ein wehrhaftes, festungsartiges Westwerk – gerichtet auf die dem Licht aus dem Osten, Christus, abgewendete Welt.
Ab dem 12. Jh. finden sich Lettner, steinerne oder hölzerne Schranken, die mehr und mehr den Raum für die Kleriker von dem für das Volk abtrennten („Leutekirche“). Zur selben Zeit entstand eine spezielle Architektur für das Leben der monastischen Gemeinschaft (Kreuzgänge).

Spätromanik (ca. 1190 1235)[Bearbeiten]

Die Spätromanik war weitestgehend auf den deutschen Raum beschränkt, während sich in Frankreich und England bereits das Bauen in gotischen Formen durchgesetzt hatte. Die Spätromanik zeichnet sich durch Vielseitigkeit von Baukörpern und Innenräumen aus, die mit großer Zierfreude gebaut wurden. Analog zu den französischen Bauten wurden verstärkt Doppelturmfassaden gebaut, teils auch in Verbindung mit prächtig ausgebildeten Vierungstürmen. Spitzbögen begannen nach und nach die für die Romanik üblichen Rundbögen zu ersetzen und eröffneten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.