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	<title>kirchnerwiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=73</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-08-03T13:13:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Neue, blinde Artikel angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster, Mesner und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen. Das Kirchnerwiki ist ein evangelisches Projekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Antependien]]&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Dankopfer]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Gotik]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Hostie]]&lt;br /&gt;
* [[Kollekte]]&lt;br /&gt;
* [[Lesepult]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Münster]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Paramente]]&lt;br /&gt;
* [[Patene]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Romanik]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;br /&gt;
* [[Traubensaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Geschichte_des_Kirchenbaus&amp;diff=72</id>
		<title>Geschichte des Kirchenbaus</title>
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		<updated>2026-08-03T13:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Anfänge */ Überarbeitung, v.a. sprachlich&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Mit dem Neuen Testament ist uns die Erinnerung daran gegeben, dass Christen prinzipiell auch ohne Kirchen, also besonders ausgegrenzte, der Begegnung mit Gott exklusiv vorbehaltene Räume auskommen: Dies lag zum einen daran, dass der Gottesdienst der ersten Christen weithin mit einem gemeinsamen Essen einherging und man sich zu diesem Zwecke in Privathäusern traf. Zugleich definieren die maßgeblichen Schriften des Neuen Testaments den Begriff des „heiligen Raumes“, genauer den Begriff des Tempels (als dem Ort, wo für die Israeliten, Griechinnen und Römer Gott wohnt) neu. Bei den Christinnen und Christen gilt: Der eigentlich Tempel ist Jesus Christus, denn: &amp;quot;in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ (Kol. 2,9). Ebenso kann auch davon geredet werden, dass die Christen selber der Tempel, also der Wohnort Gottes, sind. So fragt Paulus im 1. Brief an die Korinther: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (* 1. Kor 3,16)&lt;br /&gt;
Im Epheserbrief ist davon die Rede, dass die ganze Gemeinde „zu einem heiligen Tempel im Herrn“ zusammenwächst (Eph. 2,21). An anderer Stelle wird deutlich: Die Christen sind zusammen mit Christus das Haus und zugleich die Priester! (1. Petr. 2,4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb finden wir bis hinein ins dritte Jahrhundert keine ausgeprägte Kirchenbau-Kultur, allerdings angesichts der wachsenden Zahl der Christinnen und Christen bald sehr wohl „Gemeindezentren” mit mehreren Zweck-Räumen, darunter auch einem dem Gottesdienst vorbehaltenen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 4. Jh. hinein waren sog. Hauskirchen der bevorzugte Ort für den Gottesdienst und das Zusammenkommen der Gemeinde. In Rom gab es um 300 etwa 40 solche Hauskirchen.&lt;br /&gt;
Mit der Legalisierung des Christentums ab 313 und dem bald darauf folgenden Anwachsen der Gemeinden setzte – beginnend mit Rom und unter besonderer Beachtung des Kirchenbaus in Jerusalem – ein Kirchenbau-Boom ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Antependien&amp;diff=71</id>
		<title>Antependien</title>
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		<updated>2026-07-28T10:04:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel weiter ausgebaut&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
Antependien gehören zu den [[Paramente|Paramenten]]. Es sind wörtlich „Vorhänge“. Sie hängen am Altar, dem Lesepult und der Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschaffung von Antependien ==&lt;br /&gt;
Eine handwerkliche und künstlerische Qualität der Paramente ist notwendig, die nur von speziell für diesen Beruf ausgebildeten Kräften erbracht werden kann. Diese müssen handwerklich auf ihre Aufgaben vorbereitet werden, aber auch theologische Grundlagen kennen. &lt;br /&gt;
Paramentiker fertigen die Paramente und restaurieren sie, um sie den Kirchgemeinden zu  erhalten. Daneben ist auch die Beratung der Gemeinden in diesen Fragen sehr wichtig, denn oft fehlen die notwendigen Kenntnisse und Entscheidungskriterien für die Beschaffung eines geeigneten Paraments.&lt;br /&gt;
Kirchgemeinden wenden sich dafür bitte an die zuständigen Referate ihrer Landeskirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liturgische Farben ==&lt;br /&gt;
Antependien nehmen in der Regel die Farbe des aktuellen Sonntags / Festes / Gedenktages gemäß dem Kirchenjahr auf. Diese Farben sind weiß, violett, rot, schwarz und grün. &lt;br /&gt;
* Weiß  wird als Farbe des Lichts für alle Christusfeste verwendet, außerdem für den Toten und den Ewigkeitssonntag sowie für den Sonntag Trinitatis und die Festtage der Heiligen.&lt;br /&gt;
* Violett  als Bußfarbe gilt für die Advents- und die Passionszeit und an Bußtagen.&lt;br /&gt;
* Rot  als Farbe des Feuers und des Blutes wird an Pfingsten, am Reformationstag, zur Konfirmation und zu Kirchweih verwendet.&lt;br /&gt;
* Schwarz als Farbe der Trauer für Karfreitag und Karsamstag.&lt;br /&gt;
* Grün  als Farbe des Lebens für die übrige Zeit im Kirchenjahr&lt;br /&gt;
Gute Informationen zu den liturgischen Farben bietet die Website bzw. kostenlose App [https://kirchenjahr-evangelisch.de/ Kirchenjahr evangelisch].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manche Kirchgemeinden haben auch rosa Paramente für den 3. Advent (in der katholischen Kirche der Sonntag &amp;quot;Gaudete&amp;quot;) und den Sonntag Lätare, als Hinweis darauf, dass die Freude auf Weihnachten bzw. Ostern schon spürbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege und Reinigung ==&lt;br /&gt;
Antependien dürfen niemals gewaschen oder in die Reinigung gegeben werden – es sei denn in spezielle Betriebe, über die das zuständige Referat Ihrer Landeskirche Auskunft gibt. &lt;br /&gt;
Vollständig gewebte Antependien ohne Stickerei können behutsam mit der Hand aus geklopft werden. Für Restaurierungen z. B. zerschlissener Seide und defekter Stickerei oder spezielle Reinigungen vermitteln die zuständigen Stellen der Landeskirchen Adressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befestigung  ==&lt;br /&gt;
Das Wechseln sollte leicht und problemlos möglich sein, wozu an Altar, Kanzel und  Lesepult geeignete Vorrichtungen vorhanden sein müssen. Notdürftige Befestigungen mit Klebestreifen oder gar Reißzwecken müssen unverzüglich beendet werden. Die früher verbreitete Befestigung mit angenähten Ringen sollte möglichst ersetzt werden, da es zu Bruchstellen und Rissen im Stoff kommen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Antependien sind in kühlen, trockenen Räumen ohne große Temperaturschwankungen zu lagern, möglichst in geräumigen Schränken, damit die Luft zirkulieren kann.&lt;br /&gt;
Wenn sie über Stangen hängen oder gefaltet werden, ist darauf zu achten, dass gestickte oder applizierte Motive nicht gebogen werden, sondern diese gerade herabhängen.&lt;br /&gt;
Die liegende Aufbewahrung in Schränken mit mehreren großen Schubladen wird nur selten möglich sein, wäre aber zumal bei älteren Antependien sehr wünschenswert. Werden Antependien übereinander liegend aufbewahrt, müssen diese durch Seidenpapier, Pappe oder textile Hüllen voneinander getrennt werden. &lt;br /&gt;
Bitte keine Lagerung in Plastiktüten oder dicht schließenden Behältnissen. Kondensfeuchte und Schimmel wären die Folge. Schränke immer wieder gut lüften.&lt;br /&gt;
Verwenden Sie keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel  – sie schaden Geweben und Menschen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=70</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-28T09:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Links zu Artikel Paramente und Antependien&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster, Mesner und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen. Das Kirchnerwiki ist ein evangelisches Projekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Antependien]]&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Gotik]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lesepult]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Paramente]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Romanik]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Paramente&amp;diff=69</id>
		<title>Paramente</title>
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		<updated>2026-07-28T09:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Artikel Antependien&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
Paramente (wohl von parare mensam, lat.: den Tisch bereiten) sind die im Gottesdienst und Kirchenraum verwendeten Textilien, die [[Antependien]] („Vorhänge“), die am Altar,  dem Lesepult und der Kanzel hängen, das Altartuch, die beim Abendmahl verwendeten  Tücher (Korporale, Velum, Palla) und die liturgischen Gewänder. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paramente sind somit alle textilen Gebrauchs- und Schmuckgegenstände in der Kirche.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 4. Jahrhundert wurde der Gebrauch von Paramenten üblich, im 9. Jahrhundert ist er im ganzen Abendland zu finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bestimmte Farben und Muster symbolisierten dabei bestimmte Feiertage und Zeiten im Kirchenjahr. Bereits seit dem 12. Jahrhundert gilt weiß für die Christusfeste, violett für die Passions- und Adventszeit, rot für Pfingsten, grün für die Sonntage nach Epiphanias und nach Pfingsten und schwarz für Karfreitag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Reformation gewann im Protestantismus eine kritische Haltung gegenüber den farbigen liturgischen Gewändern an Einfluss. Der schwarze Talar (von lat. talus – Knöchel) mit weißem Beffchen wurde zuerst in Preußen und in der Folge nach und nach in allen Landeskirchen eingeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde diese Festlegung immer wieder kontrovers diskutiert. Die Antependien aber wurden und werden vielerorts bis heute entsprechend der Kirchenjahreszeit angebracht.&lt;br /&gt;
Sie predigen auch mittels der biblischen Symbole (z. B. Stern, Dornenkrone, Weintrauben oder Ähren), mit denen sie oft versehen sind, denn die Gottesdienstbesucher haben sie stets im Blick, wenn sie auf Altar, Lesepult und Kanzel blicken.&lt;br /&gt;
So haben die Paramente einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Sprache des Kirchenraumes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Paramente&amp;diff=68</id>
		<title>Paramente</title>
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		<updated>2026-07-28T09:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
Paramente (wohl von parare mensam, lat.: den Tisch bereiten) sind die im Gottesdienst und Kirchenraum verwendeten Textilien, die Antependien („Vorhänge“), die am Altar,  dem Lesepult und der Kanzel hängen, das Altartuch, die beim Abendmahl verwendeten  Tücher (Korporale, Velum, Palla) und die liturgischen Gewänder. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paramente sind somit alle textilen Gebrauchs- und Schmuckgegenstände in der Kirche.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 4. Jahrhundert wurde der Gebrauch von Paramenten üblich, im 9. Jahrhundert ist er im ganzen Abendland zu finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bestimmte Farben und Muster symbolisierten dabei bestimmte Feiertage und Zeiten im Kirchenjahr. Bereits seit dem 12. Jahrhundert gilt weiß für die Christusfeste, violett für die Passions- und Adventszeit, rot für Pfingsten, grün für die Sonntage nach Epiphanias und nach Pfingsten und schwarz für Karfreitag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Reformation gewann im Protestantismus eine kritische Haltung gegenüber den farbigen liturgischen Gewändern an Einfluss. Der schwarze Talar (von lat. talus – Knöchel) mit weißem Beffchen wurde zuerst in Preußen und in der Folge nach und nach in allen Landeskirchen eingeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde diese Festlegung immer wieder kontrovers diskutiert. Die Antependien aber wurden und werden vielerorts bis heute entsprechend der Kirchenjahreszeit angebracht.&lt;br /&gt;
Sie predigen auch mittels der biblischen Symbole (z. B. Stern, Dornenkrone, Weintrauben oder Ähren), mit denen sie oft versehen sind, denn die Gottesdienstbesucher haben sie stets im Blick, wenn sie auf Altar, Lesepult und Kanzel blicken.&lt;br /&gt;
So haben die Paramente einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Sprache des Kirchenraumes.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=67</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-28T09:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Artikel Lesepult&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster, Mesner und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen. Das Kirchnerwiki ist ein evangelisches Projekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Gotik]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lesepult]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Romanik]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Lesepult&amp;diff=66</id>
		<title>Lesepult</title>
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		<updated>2026-07-28T09:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Funktion ==&lt;br /&gt;
Das Lesepult gehört wie die Kanzel zu den liturgischen Orten des Wortes im Gottesdienstraum. &lt;br /&gt;
Ist der Altar der Ort, an dem Christus im Sakrament sichtbar ist, so ist das Lesepult der zweite Pol des Gottesdienstraumes, nämlich der Ort, an dem Christus in seinem Wort hörbar ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer für die beiden gottesdienstlichen Lesungen dienen die Lesepulte noch dem Vortrag des Lobes der Osterkerze in der Osternacht und ursprünglich dem Gesang eines Psalms zwischen beiden Lesungen, an &lt;br /&gt;
dessen Stelle jetzt das Wochenlied getreten ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo kein Lesepult vorhanden ist, wird vom Altar aus gelesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ambo ==&lt;br /&gt;
Seit der Antike wird der Ort, von wo aus gottesdienstliche Lesungen vorgetragen und Psalmen intoniert und von wo auch gepredigt wurde, besonders hervorgehoben: Der dafür gebräuchliche Begriff „Ambo“ bezeichnet einen „erhöhten Ort“.  In der Gegenwart ist die Bezeichnung „Ambo“ vor allem in der katholischen Kirche gebräuchlich. Dort ist er auch der für die Predigt vorgesehene Platz, während Kanzeln in katholischen Kirchen nur noch selten zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung der Lesepulte ==&lt;br /&gt;
Die feierliche Wortverkündigung ist erster Höhepunkt des Gottesdienstes und wird wie die Feier des heiligen Abendmahles mit Lob, Dank und Freude verbunden. Trotzdem sind  auch die historischen Lesepulte unserer Kirchen oft recht einfache und bewegliche hölzerne Ständer mit Pultaufsatz, deren Standort in der Mittelachse vor dem Altar verändert &lt;br /&gt;
werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Massivere, künstlerisch ausgestaltete und mit Antrittsstufen versehene &lt;br /&gt;
Lesepulte können in die Mitte einer Schrankenanlage zwischen Altarraum und Kirchenschiff eingefügt sein, wie z. B. in der Dresdner Frauenkirche. Es kann auch nur ein metallenes Pult auf die ebenfalls als metallenes Geländer ausgeführte Schrankenanlage in  der Mitte aufgesetzt sein. Kann das Lesepult nicht in der Mittelachse stehen, so ist der Standort mit Blickrichtung zum Altar links auf der – nomen est omen – Evangelienseite des Kirchenraumes. &lt;br /&gt;
Vor allem in manchen neugotischen Kirchen handelt es sich um dort fest eingebaute massivere Lesepulte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lesepulte können künstlerisch gestaltet sein. Häufig werden sie angepasst an die liturgischen Farben des Kirchenjahres geschmückt. Hilfreich ist es, wenn ein Lesepult in seiner Höhe verstellbar ist. Ein bewährtes Maß für Erwachsene sind 95 cm von der Standebene bis zur Ablage. Die Ablage sollte schräggestellt sein, um das Lesen zu erleichtern und das Ablegen auch größerer Formate erlauben (ca. 45 cm breit und 30 cm hoch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lektionar und Lesepult ==&lt;br /&gt;
Das Lektionar für die gottesdienstlichen Lesungen hat seinen Platz in einer Ablage des Lesepultes oder gleich auf dem Pult. Es gehört zum Kirchnerdienst, die Lesezeichen für die Abschnitte des betreffenden Gottesdienstes einzulegen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=64</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=64"/>
		<updated>2026-07-27T17:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Artikel &amp;quot;Gotik&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen. Das Kirchnerwiki ist ein evangelisches Projekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Gotik]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Romanik]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Gotik&amp;diff=63</id>
		<title>Gotik</title>
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		<updated>2026-07-27T17:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Spätgotik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Romanik wurde in Frankreich ab etwa 1120 (königliche Grablege St. Denis bei Pa-&lt;br /&gt;
ris) und in Deutschland um 1235 (zuerst Elisabethkirche in Marburg) durch die Gotik&lt;br /&gt;
abgelöst.&lt;br /&gt;
== Idee: die Öffnung der irdischen für die himmlische Welt ==&lt;br /&gt;
In der Gotik wurde die in der Romanik wichtigte massive Wand durch ein filigranes System von Pfeilern&lt;br /&gt;
aufgelöst, die an die Stelle der Säulen traten und die Last des Gewölbes in senkrechter Richtung trug. Man verwendete im Wandbereich eine Vielzahl von großflächigen Fenstern, die das Gebäude hell machten, die es leicht und die Wände durchscheinend erscheinen ließen („diaphane“ Wände).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spitzbogen dienten einer deutlichen Erhöhung der Stabilität der Gewölbe mit schließlicher Bildung eines Kreuzrippengewölbes, wodurch es auch möglich wurde, ein Gewölbejoch über einen rechteckigen Grundriss zu erstellen. Damit wurde die Gestaltung freier als in der Romanik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betonung der Vertikalen ==&lt;br /&gt;
Typisch für den Kirchenbau der Gotik ist ferner die Betonung der Vertikalen. Die Gewölbe erreichten Scheitelhöhen bis 48 m. Schlanke Säulen lenkten den Blick nach oben und schafften ein neuartiges Raumgefühl, das wiederum bestimmte Vorstellung vom Menschen und seinem Verhältnis zu Gott beförderte.&lt;br /&gt;
Um die durch die massearme Bauweise in den Säulen auftretenden enormen Querkräfte aufzufangen, erfand man das am Außenbau angebrachte charakteristische filigrane Tragwerk der Strebepfeiler.&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde auf diese Weise von einigen statischen Elementen befreit. Die Baumeister der Gotik konnten so atemberaubende Konstruktionen schaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die häufigste Form des Grundrisses im Kirchenbau war das lateinische Kreuz.&lt;br /&gt;
Die Gotik prägte, von Frankreich ausgehend, über mehrere Jahrhunderte den Kirchenbau in Europa. Deshalb ist es möglich und sinnvoll, drei Stilphasen zu unterscheiden: Die Frühgotik, Hochgotik und Spätgotik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgotik (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) ==&lt;br /&gt;
Die Abteikirche von Saint-Denis in Paris gilt als erster gotischer Kirchenbau, wweil dort mit&lt;br /&gt;
beim Westbau mit Doppelturmfassade, mit großen, viel Licht spendenden Fenstern im Chor sowie Strebepfeilern und Kreuzrippengewölben Architektur- und Gestaltungselemente der Gotik Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochgotik ==&lt;br /&gt;
Die Hochgotik setzt man ab 1200 an mit den drei klassischen Kathedralen von Chartres (ab 1194), Reims (ab 1211) und Amiens (ab 1218). Diese folgten dem Bautyp einer dreischiffigen Basilika, wiesen&lt;br /&gt;
eine Doppelturmfassade auf und einen Chorumgang. Die Wände zeigten drei Stockwerke. Aus Kreisen und Bögen bestehendes Maßwerk kommt erstmals zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätgotik ==&lt;br /&gt;
Von der Spätgotik spricht man ab 1400 in Italien. Sie setzte sich nach 1500 nördlich der Alpen fort, mit der Tendenz zu Sonderformen, mit neuartigen Anordnungen von Maßwerk und Diensten (England: Perpendicularstil), aber auch der Tendenz zur Ablösung des Basilikatypus durch Hallenkirchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben beeindruckenden repräsentativen Hallenkirchen wie z. B. in Annaberg entstanden zeitgleich die schlichten Hallenkirchen der Bettelorden, die mit zumindest annähernd gleichhohen Schiffen bewusst nicht mehr wie Basiliken aussehen sollten und in deren Mittelpunkt nicht der Tabernakel im heiligen Chorraum stand, sondern die Kanzel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<title>Gotik</title>
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		<updated>2026-07-27T17:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Hochgotik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Romanik wurde in Frankreich ab etwa 1120 (königliche Grablege St. Denis bei Pa-&lt;br /&gt;
ris) und in Deutschland um 1235 (zuerst Elisabethkirche in Marburg) durch die Gotik&lt;br /&gt;
abgelöst.&lt;br /&gt;
== Idee: die Öffnung der irdischen für die himmlische Welt ==&lt;br /&gt;
In der Gotik wurde die in der Romanik wichtigte massive Wand durch ein filigranes System von Pfeilern&lt;br /&gt;
aufgelöst, die an die Stelle der Säulen traten und die Last des Gewölbes in senkrechter Richtung trug. Man verwendete im Wandbereich eine Vielzahl von großflächigen Fenstern, die das Gebäude hell machten, die es leicht und die Wände durchscheinend erscheinen ließen („diaphane“ Wände).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spitzbogen dienten einer deutlichen Erhöhung der Stabilität der Gewölbe mit schließlicher Bildung eines Kreuzrippengewölbes, wodurch es auch möglich wurde, ein Gewölbejoch über einen rechteckigen Grundriss zu erstellen. Damit wurde die Gestaltung freier als in der Romanik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betonung der Vertikalen ==&lt;br /&gt;
Typisch für den Kirchenbau der Gotik ist ferner die Betonung der Vertikalen. Die Gewölbe erreichten Scheitelhöhen bis 48 m. Schlanke Säulen lenkten den Blick nach oben und schafften ein neuartiges Raumgefühl, das wiederum bestimmte Vorstellung vom Menschen und seinem Verhältnis zu Gott beförderte.&lt;br /&gt;
Um die durch die massearme Bauweise in den Säulen auftretenden enormen Querkräfte aufzufangen, erfand man das am Außenbau angebrachte charakteristische filigrane Tragwerk der Strebepfeiler.&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde auf diese Weise von einigen statischen Elementen befreit. Die Baumeister der Gotik konnten so atemberaubende Konstruktionen schaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die häufigste Form des Grundrisses im Kirchenbau war das lateinische Kreuz.&lt;br /&gt;
Die Gotik prägte, von Frankreich ausgehend, über mehrere Jahrhunderte den Kirchenbau in Europa. Deshalb ist es möglich und sinnvoll, drei Stilphasen zu unterscheiden: Die Frühgotik, Hochgotik und Spätgotik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgotik (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) ==&lt;br /&gt;
Die Abteikirche von Saint-Denis in Paris gilt als erster gotischer Kirchenbau, wweil dort mit&lt;br /&gt;
beim Westbau mit Doppelturmfassade, mit großen, viel Licht spendenden Fenstern im Chor sowie Strebepfeilern und Kreuzrippengewölben Architektur- und Gestaltungselemente der Gotik Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochgotik ==&lt;br /&gt;
Die Hochgotik setzt man ab 1200 an mit den drei klassischen Kathedralen von Chartres (ab 1194), Reims (ab 1211) und Amiens (ab 1218). Diese folgten dem Bautyp einer dreischiffigen Basilika, wiesen&lt;br /&gt;
eine Doppelturmfassade auf und einen Chorumgang. Die Wände zeigten drei Stockwerke. Aus Kreisen und Bögen bestehendes Maßwerk kommt erstmals zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1400 in Italien, nach 1500 nördlich der Alpen mit der Tendenz zu Sonderformen&lt;br /&gt;
mit neuartigen Anordnungen von Maßwerk und Diensten (England: Perpendicularstil),&lt;br /&gt;
aber auch der Tendenz zur Ablösung des Basilikatypus durch Hallenkirchen.&lt;br /&gt;
Neben beeindruckenden repräsentativen Hallenkirchen wie z. B. in Annaberg entstanden zeitgleich die schlichten Hallenkirchen der Bettelorden, die mit zumindest annähernd gleichhohen Schiffen bewusst nicht mehr wie Basiliken aussehen sollten und in deren Mittelpunkt nicht der Tabernakel im heiligen Chorraum stand, sondern die Kanzel.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Romanik wurde in Frankreich ab etwa 1120 (königliche Grablege St. Denis bei Pa-&lt;br /&gt;
ris) und in Deutschland um 1235 (zuerst Elisabethkirche in Marburg) durch die Gotik&lt;br /&gt;
abgelöst.&lt;br /&gt;
== Idee: die Öffnung der irdischen für die himmlische Welt ==&lt;br /&gt;
In der Gotik wurde die in der Romanik wichtigte massive Wand durch ein filigranes System von Pfeilern&lt;br /&gt;
aufgelöst, die an die Stelle der Säulen traten und die Last des Gewölbes in senkrechter Richtung trug. Man verwendete im Wandbereich eine Vielzahl von großflächigen Fenstern, die das Gebäude hell machten, die es leicht und die Wände durchscheinend erscheinen ließen („diaphane“ Wände).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spitzbogen dienten einer deutlichen Erhöhung der Stabilität der Gewölbe mit schließlicher Bildung eines Kreuzrippengewölbes, wodurch es auch möglich wurde, ein Gewölbejoch über einen rechteckigen Grundriss zu erstellen. Damit wurde die Gestaltung freier als in der Romanik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betonung der Vertikalen ==&lt;br /&gt;
Typisch für den Kirchenbau der Gotik ist ferner die Betonung der Vertikalen. Die Gewölbe erreichten Scheitelhöhen bis 48 m. Schlanke Säulen lenkten den Blick nach oben und schafften ein neuartiges Raumgefühl, das wiederum bestimmte Vorstellung vom Menschen und seinem Verhältnis zu Gott beförderte.&lt;br /&gt;
Um die durch die massearme Bauweise in den Säulen auftretenden enormen Querkräfte aufzufangen, erfand man das am Außenbau angebrachte charakteristische filigrane Tragwerk der Strebepfeiler.&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde auf diese Weise von einigen statischen Elementen befreit. Die Baumeister der Gotik konnten so atemberaubende Konstruktionen schaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die häufigste Form des Grundrisses im Kirchenbau war das lateinische Kreuz.&lt;br /&gt;
Die Gotik prägte, von Frankreich ausgehend, über mehrere Jahrhunderte den Kirchenbau in Europa. Deshalb ist es möglich und sinnvoll, drei Stilphasen zu unterscheiden: Die Frühgotik, Hochgotik und Spätgotik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgotik (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) ==&lt;br /&gt;
Die Abteikirche von Saint-Denis in Paris gilt als erster gotischer Kirchenbau, wweil dort mit&lt;br /&gt;
beim Westbau mit Doppelturmfassade, mit großen, viel Licht spendenden Fenstern im Chor sowie Strebepfeilern und Kreuzrippengewölben Architektur- und Gestaltungselemente der Gotik Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1200 mit den drei klassischen Kathedralen von Chartres (ab 1194), Reims (ab 1211)&lt;br /&gt;
und Amiens (ab 1218). Diese folgten dem Bautyp einer dreischiffigen Basilika, wiesen&lt;br /&gt;
eine Doppelturmfassade auf und einen Chorumgang. Die Wände zeigten drei Stock-&lt;br /&gt;
werke. Aus Kreisen und Bögen bestehendes Maßwerk kommt erstmals zum Einsatz.&lt;br /&gt;
== Spätgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1400 in Italien, nach 1500 nördlich der Alpen mit der Tendenz zu Sonderformen&lt;br /&gt;
mit neuartigen Anordnungen von Maßwerk und Diensten (England: Perpendicularstil),&lt;br /&gt;
aber auch der Tendenz zur Ablösung des Basilikatypus durch Hallenkirchen.&lt;br /&gt;
Neben beeindruckenden repräsentativen Hallenkirchen wie z. B. in Annaberg entstanden zeitgleich die schlichten Hallenkirchen der Bettelorden, die mit zumindest annähernd gleichhohen Schiffen bewusst nicht mehr wie Basiliken aussehen sollten und in deren Mittelpunkt nicht der Tabernakel im heiligen Chorraum stand, sondern die Kanzel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-07-27T17:26:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Betonung der Vertikalen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Romanik wurde in Frankreich ab etwa 1120 (königliche Grablege St. Denis bei Pa-&lt;br /&gt;
ris) und in Deutschland um 1235 (zuerst Elisabethkirche in Marburg) durch die Gotik&lt;br /&gt;
abgelöst.&lt;br /&gt;
== Idee: die Öffnung der irdischen für die himmlische Welt ==&lt;br /&gt;
In der Gotik wurde die in der Romanik wichtigte massive Wand durch ein filigranes System von Pfeilern&lt;br /&gt;
aufgelöst, die an die Stelle der Säulen traten und die Last des Gewölbes in senkrechter Richtung trug. Man verwendete im Wandbereich eine Vielzahl von großflächigen Fenstern, die das Gebäude hell machten, die es leicht und die Wände durchscheinend erscheinen ließen („diaphane“ Wände).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spitzbogen dienten einer deutlichen Erhöhung der Stabilität der Gewölbe mit schließlicher Bildung eines Kreuzrippengewölbes, wodurch es auch möglich wurde, ein Gewölbejoch über einen rechteckigen Grundriss zu erstellen. Damit wurde die Gestaltung freier als in der Romanik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betonung der Vertikalen ==&lt;br /&gt;
Typisch für den Kirchenbau der Gotik ist ferner die Betonung der Vertikalen. Die Gewölbe erreichten Scheitelhöhen bis 48 m. Schlanke Säulen lenkten den Blick nach oben und schafften ein neuartiges Raumgefühl, das wiederum bestimmte Vorstellung vom Menschen und seinem Verhältnis zu Gott beförderte.&lt;br /&gt;
Um die durch die massearme Bauweise in den Säulen auftretenden enormen Querkräfte aufzufangen, erfand man das am Außenbau angebrachte charakteristische filigrane Tragwerk der Strebepfeiler.&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde auf diese Weise von einigen statischen Elementen befreit. Die Baumeister der Gotik konnten so atemberaubende Konstruktionen schaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die häufigste Form des Grundrisses im Kirchenbau war das lateinische Kreuz.&lt;br /&gt;
Die Gotik prägte, von Frankreich ausgehend, über mehrere Jahrhunderte den Kirchenbau in Europa. Deshalb ist es möglich und sinnvoll, drei Stilphasen zu unterscheiden: Die Frühgotik, Hochgotik und Spätgotik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgotik (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) ==&lt;br /&gt;
Abteikirche von Saint-Denis in Paris als erster gotischer Kirchenbau, wo 1137–1140 mit&lt;br /&gt;
dem Westbau mit Doppelturmfassade, mit großen, viel Licht spendenden Fenstern im&lt;br /&gt;
Chor sowie Strebepfeilern und Kreuzrippengewölben Architektur- und Gestaltungsele-&lt;br /&gt;
mente der Gotik Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
== Hochgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1200 mit den drei klassischen Kathedralen von Chartres (ab 1194), Reims (ab 1211)&lt;br /&gt;
und Amiens (ab 1218). Diese folgten dem Bautyp einer dreischiffigen Basilika, wiesen&lt;br /&gt;
eine Doppelturmfassade auf und einen Chorumgang. Die Wände zeigten drei Stock-&lt;br /&gt;
werke. Aus Kreisen und Bögen bestehendes Maßwerk kommt erstmals zum Einsatz.&lt;br /&gt;
== Spätgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1400 in Italien, nach 1500 nördlich der Alpen mit der Tendenz zu Sonderformen&lt;br /&gt;
mit neuartigen Anordnungen von Maßwerk und Diensten (England: Perpendicularstil),&lt;br /&gt;
aber auch der Tendenz zur Ablösung des Basilikatypus durch Hallenkirchen.&lt;br /&gt;
Neben beeindruckenden repräsentativen Hallenkirchen wie z. B. in Annaberg entstanden zeitgleich die schlichten Hallenkirchen der Bettelorden, die mit zumindest annähernd gleichhohen Schiffen bewusst nicht mehr wie Basiliken aussehen sollten und in deren Mittelpunkt nicht der Tabernakel im heiligen Chorraum stand, sondern die Kanzel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-07-27T17:25:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Idee: die Öffnung der irdischen für die himmlische Welt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Romanik wurde in Frankreich ab etwa 1120 (königliche Grablege St. Denis bei Pa-&lt;br /&gt;
ris) und in Deutschland um 1235 (zuerst Elisabethkirche in Marburg) durch die Gotik&lt;br /&gt;
abgelöst.&lt;br /&gt;
== Idee: die Öffnung der irdischen für die himmlische Welt ==&lt;br /&gt;
In der Gotik wurde die in der Romanik wichtigte massive Wand durch ein filigranes System von Pfeilern&lt;br /&gt;
aufgelöst, die an die Stelle der Säulen traten und die Last des Gewölbes in senkrechter Richtung trug. Man verwendete im Wandbereich eine Vielzahl von großflächigen Fenstern, die das Gebäude hell machten, die es leicht und die Wände durchscheinend erscheinen ließen („diaphane“ Wände).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spitzbogen dienten einer deutlichen Erhöhung der Stabilität der Gewölbe mit schließlicher Bildung eines Kreuzrippengewölbes, wodurch es auch möglich wurde, ein Gewölbejoch über einen rechteckigen Grundriss zu erstellen. Damit wurde die Gestaltung freier als in der Romanik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betonung der Vertikalen ==&lt;br /&gt;
Typisch für den Kirchenbau der Gotik ist ferner die Betonung der Vertikalen. Die Ge-&lt;br /&gt;
wölbe erreichten Scheitelhöhen bis �8 m. Schlanke Säulen lenkten den Blick nach oben&lt;br /&gt;
und schafften ein neuartiges Raumgefühl, das wiederum bestimmte Vorstellung vom&lt;br /&gt;
Menschen und seinem Verhältnis zu Gott beförderte.&lt;br /&gt;
Um die durch die massearme Bauweise in den Säulen auftretenden enormen Querkräf-&lt;br /&gt;
te aufzufangen, erfand man das am Außenbau angebrachte charakteristische filigrane&lt;br /&gt;
Tragwerk der Strebepfeiler.&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde auf diese Weise von einigen statischen Elementen befreit. Die&lt;br /&gt;
Baumeister der Gotik konnten so atemberaubende Konstruktionen schaffen.&lt;br /&gt;
Die häufigste Form des Grundrisses im Kirchenbau war das lateinische Kreuz.&lt;br /&gt;
Die Gotik prägte, von Frankreich ausgehend, über mehrere Jahrhunderte den Kirchen-&lt;br /&gt;
bau in Europa. Deshalb ist es möglich und sinnvoll, drei Stilphasen zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
== Frühgotik (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) ==&lt;br /&gt;
Abteikirche von Saint-Denis in Paris als erster gotischer Kirchenbau, wo 1137–1140 mit&lt;br /&gt;
dem Westbau mit Doppelturmfassade, mit großen, viel Licht spendenden Fenstern im&lt;br /&gt;
Chor sowie Strebepfeilern und Kreuzrippengewölben Architektur- und Gestaltungsele-&lt;br /&gt;
mente der Gotik Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
== Hochgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1200 mit den drei klassischen Kathedralen von Chartres (ab 1194), Reims (ab 1211)&lt;br /&gt;
und Amiens (ab 1218). Diese folgten dem Bautyp einer dreischiffigen Basilika, wiesen&lt;br /&gt;
eine Doppelturmfassade auf und einen Chorumgang. Die Wände zeigten drei Stock-&lt;br /&gt;
werke. Aus Kreisen und Bögen bestehendes Maßwerk kommt erstmals zum Einsatz.&lt;br /&gt;
== Spätgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1400 in Italien, nach 1500 nördlich der Alpen mit der Tendenz zu Sonderformen&lt;br /&gt;
mit neuartigen Anordnungen von Maßwerk und Diensten (England: Perpendicularstil),&lt;br /&gt;
aber auch der Tendenz zur Ablösung des Basilikatypus durch Hallenkirchen.&lt;br /&gt;
Neben beeindruckenden repräsentativen Hallenkirchen wie z. B. in Annaberg entstanden zeitgleich die schlichten Hallenkirchen der Bettelorden, die mit zumindest annähernd gleichhohen Schiffen bewusst nicht mehr wie Basiliken aussehen sollten und in deren Mittelpunkt nicht der Tabernakel im heiligen Chorraum stand, sondern die Kanzel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-07-27T17:23:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel und Artikelstruktur angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Romanik wurde in Frankreich ab etwa 1120 (königliche Grablege St. Denis bei Pa-&lt;br /&gt;
ris) und in Deutschland um 1235 (zuerst Elisabethkirche in Marburg) durch die Gotik&lt;br /&gt;
abgelöst.&lt;br /&gt;
== Idee: die Öffnung der irdischen für die himmlische Welt ==&lt;br /&gt;
In der Gotik wurde die zuvor massive Wand durch ein filigranes System von Pfeilern&lt;br /&gt;
aufgelöst, die an die Stelle der Säulen traten und die Last des Gewölbes in senkrech-&lt;br /&gt;
ter Richtung trug. Man verwendete im Wandbereich eine Vielzahl von großflächigen&lt;br /&gt;
Fenstern, die das Gebäude hell machten, die es leicht und die Wände durchscheinend&lt;br /&gt;
erscheinen ließen („diaphane“ Wände).&lt;br /&gt;
spitzbogen dienten einer deutlichen Erhöhung der Stabilität der Gewölbe mit schließ-&lt;br /&gt;
licher Bildung eines Kreuzrippengewölbes, wodurch es auch möglich wurde, ein Ge-&lt;br /&gt;
wölbejoch über einen rechteckigen Grundriss zu erstellen. Damit wurde die Gestaltung&lt;br /&gt;
freier als in der Romanik&lt;br /&gt;
== Betonung der Vertikalen ==&lt;br /&gt;
Typisch für den Kirchenbau der Gotik ist ferner die Betonung der Vertikalen. Die Ge-&lt;br /&gt;
wölbe erreichten Scheitelhöhen bis �8 m. Schlanke Säulen lenkten den Blick nach oben&lt;br /&gt;
und schafften ein neuartiges Raumgefühl, das wiederum bestimmte Vorstellung vom&lt;br /&gt;
Menschen und seinem Verhältnis zu Gott beförderte.&lt;br /&gt;
Um die durch die massearme Bauweise in den Säulen auftretenden enormen Querkräf-&lt;br /&gt;
te aufzufangen, erfand man das am Außenbau angebrachte charakteristische filigrane&lt;br /&gt;
Tragwerk der Strebepfeiler.&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde auf diese Weise von einigen statischen Elementen befreit. Die&lt;br /&gt;
Baumeister der Gotik konnten so atemberaubende Konstruktionen schaffen.&lt;br /&gt;
Die häufigste Form des Grundrisses im Kirchenbau war das lateinische Kreuz.&lt;br /&gt;
Die Gotik prägte, von Frankreich ausgehend, über mehrere Jahrhunderte den Kirchen-&lt;br /&gt;
bau in Europa. Deshalb ist es möglich und sinnvoll, drei Stilphasen zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
== Frühgotik (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) ==&lt;br /&gt;
Abteikirche von Saint-Denis in Paris als erster gotischer Kirchenbau, wo 1137–1140 mit&lt;br /&gt;
dem Westbau mit Doppelturmfassade, mit großen, viel Licht spendenden Fenstern im&lt;br /&gt;
Chor sowie Strebepfeilern und Kreuzrippengewölben Architektur- und Gestaltungsele-&lt;br /&gt;
mente der Gotik Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
== Hochgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1200 mit den drei klassischen Kathedralen von Chartres (ab 1194), Reims (ab 1211)&lt;br /&gt;
und Amiens (ab 1218). Diese folgten dem Bautyp einer dreischiffigen Basilika, wiesen&lt;br /&gt;
eine Doppelturmfassade auf und einen Chorumgang. Die Wände zeigten drei Stock-&lt;br /&gt;
werke. Aus Kreisen und Bögen bestehendes Maßwerk kommt erstmals zum Einsatz.&lt;br /&gt;
== Spätgotik ==&lt;br /&gt;
ab 1400 in Italien, nach 1500 nördlich der Alpen mit der Tendenz zu Sonderformen&lt;br /&gt;
mit neuartigen Anordnungen von Maßwerk und Diensten (England: Perpendicularstil),&lt;br /&gt;
aber auch der Tendenz zur Ablösung des Basilikatypus durch Hallenkirchen.&lt;br /&gt;
Neben beeindruckenden repräsentativen Hallenkirchen wie z. B. in Annaberg entstanden zeitgleich die schlichten Hallenkirchen der Bettelorden, die mit zumindest annähernd gleichhohen Schiffen bewusst nicht mehr wie Basiliken aussehen sollten und in deren Mittelpunkt nicht der Tabernakel im heiligen Chorraum stand, sondern die Kanzel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=57</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-27T17:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Artikel &amp;quot;Romanik&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen. Das Kirchnerwiki ist ein evangelisches Projekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Romanik]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Romanik&amp;diff=56</id>
		<title>Romanik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Romanik&amp;diff=56"/>
		<updated>2026-07-27T17:19:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Spätromanik (ca. 1190 1235) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Frühromanik (ca. 1000 1080) ==&lt;br /&gt;
Die frühe Romanik wurde wesentlich von den Orden entwickelt, die überall in Europa&lt;br /&gt;
Fuß fassten und großen Einfluss auf das kulturelle Leben ausübten.&lt;br /&gt;
Die größte Kirche war die Abteikirche von Cluny in Burgund, eine fünfschiffige Basilika&lt;br /&gt;
mit zwei Querschiffen und einem Chor mit Umgang und Kapellenkranz. Die größte&lt;br /&gt;
Kirche der salischen Kaiser war der Dom zu Speyer, der Höhepunkt der Frühromanik;&lt;br /&gt;
der Dom diente zugleich als Grablege der Kaiser.&lt;br /&gt;
== Hochromanik (ca. 1080 1190) ==&lt;br /&gt;
Die Hochromanik bringt mehr und mehr freistehende Figuren oder andere Bild- und Kunstwerke, z. B. große Leuchter hervor. Christus erscheint am Westportal als Weltenrichter zusammen mit dem Gerichtsengel. Auffällig ist auch ein wehrhaftes, festungsartiges Westwerk – gerichtet auf die dem Licht aus dem Osten, Christus, abgewendete&lt;br /&gt;
Welt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab dem 12. Jh. finden sich Lettner, steinerne oder hölzerne Schranken, die mehr und mehr den Raum für die Kleriker von dem für das Volk abtrennten („Leutekirche“). Zur selben Zeit entstand eine spezielle Architektur für das Leben der monastischen Gemeinschaft (Kreuzgänge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätromanik (ca. 1190 1235) ==&lt;br /&gt;
Die Spätromanik war weitestgehend auf den deutschen Raum beschränkt, während&lt;br /&gt;
sich in Frankreich und England bereits das Bauen in gotischen Formen durchgesetzt&lt;br /&gt;
hatte.&lt;br /&gt;
Die Spätromanik zeichnet sich durch Vielseitigkeit von Baukörpern und Innenräumen&lt;br /&gt;
aus, die mit großer Zierfreude gebaut wurden. Analog zu den französischen Bauten&lt;br /&gt;
wurden verstärkt Doppelturmfassaden gebaut, teils auch in Verbindung mit prächtig&lt;br /&gt;
ausgebildeten Vierungstürmen. Spitzbögen begannen nach und nach die für die Romanik üblichen Rundbögen zu ersetzen und eröffneten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Romanik&amp;diff=55</id>
		<title>Romanik</title>
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		<updated>2026-07-27T17:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Hochromanik (ca. 1080 1190) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Frühromanik (ca. 1000 1080) ==&lt;br /&gt;
Die frühe Romanik wurde wesentlich von den Orden entwickelt, die überall in Europa&lt;br /&gt;
Fuß fassten und großen Einfluss auf das kulturelle Leben ausübten.&lt;br /&gt;
Die größte Kirche war die Abteikirche von Cluny in Burgund, eine fünfschiffige Basilika&lt;br /&gt;
mit zwei Querschiffen und einem Chor mit Umgang und Kapellenkranz. Die größte&lt;br /&gt;
Kirche der salischen Kaiser war der Dom zu Speyer, der Höhepunkt der Frühromanik;&lt;br /&gt;
der Dom diente zugleich als Grablege der Kaiser.&lt;br /&gt;
== Hochromanik (ca. 1080 1190) ==&lt;br /&gt;
Die Hochromanik bringt mehr und mehr freistehende Figuren oder andere Bild- und Kunstwerke, z. B. große Leuchter hervor. Christus erscheint am Westportal als Weltenrichter zusammen mit dem Gerichtsengel. Auffällig ist auch ein wehrhaftes, festungsartiges Westwerk – gerichtet auf die dem Licht aus dem Osten, Christus, abgewendete&lt;br /&gt;
Welt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab dem 12. Jh. finden sich Lettner, steinerne oder hölzerne Schranken, die mehr und mehr den Raum für die Kleriker von dem für das Volk abtrennten („Leutekirche“). Zur selben Zeit entstand eine spezielle Architektur für das Leben der monastischen Gemeinschaft (Kreuzgänge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätromanik (ca. 1190 1235) ==&lt;br /&gt;
Die Spätromanik war weitestgehend auf den deutschen Raum beschränkt, während&lt;br /&gt;
sich in Frankreich und England bereits das Bauen in gotischen Formen durchgesetzt&lt;br /&gt;
hatte.&lt;br /&gt;
Die Spätromanik zeichnet sich durch Vielseitigkeit von Baukörpern und Innenräumen&lt;br /&gt;
aus, die mit großer Zierfreude gebaut wurden. Analog zu den französischen Bauten&lt;br /&gt;
wurden verstärkt Doppelturmfassaden gebaut, teils auch in Verbindung mit prächtig&lt;br /&gt;
ausgebildeten Vierungstürmen. Spitzbögen begannen nach und nach die für die Ro-&lt;br /&gt;
manik üblichen Rundbögen zu ersetzen und eröffneten ganz neue Gestaltungsmög-&lt;br /&gt;
lichkeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<title>Romanik</title>
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		<updated>2026-07-27T17:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: erste Grobfassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Frühromanik (ca. 1000 1080) ==&lt;br /&gt;
Die frühe Romanik wurde wesentlich von den Orden entwickelt, die überall in Europa&lt;br /&gt;
Fuß fassten und großen Einfluss auf das kulturelle Leben ausübten.&lt;br /&gt;
Die größte Kirche war die Abteikirche von Cluny in Burgund, eine fünfschiffige Basilika&lt;br /&gt;
mit zwei Querschiffen und einem Chor mit Umgang und Kapellenkranz. Die größte&lt;br /&gt;
Kirche der salischen Kaiser war der Dom zu Speyer, der Höhepunkt der Frühromanik;&lt;br /&gt;
der Dom diente zugleich als Grablege der Kaiser.&lt;br /&gt;
== Hochromanik (ca. 1080 1190) ==&lt;br /&gt;
Die Hochromanik bringt mehr und mehr freistehende Figuren oder andere Bild- und&lt;br /&gt;
Kunstwerke, z. B. große Leuchter hervor. Christus erscheint am Westportal als Welten-&lt;br /&gt;
richter zusammen mit dem Gerichtsengel. Auffällig ist auch ein wehrhaftes, festungs-&lt;br /&gt;
artiges Westwerk – gerichtet auf die dem Licht aus dem Osten, Christus, abgewendete&lt;br /&gt;
Welt.&lt;br /&gt;
Ab dem 12. Jh. finden sich Lettner, steinerne oder hölzerne Schranken, die mehr und&lt;br /&gt;
mehr den Raum für die Kleriker von dem für das Volk abtrennten („Leutekirche“). Zur&lt;br /&gt;
selben Zeit entstand eine spezielle Architektur für das Leben der monastischen Ge-&lt;br /&gt;
meinschaft (Kreuzgänge).&lt;br /&gt;
== Spätromanik (ca. 1190 1235) ==&lt;br /&gt;
Die Spätromanik war weitestgehend auf den deutschen Raum beschränkt, während&lt;br /&gt;
sich in Frankreich und England bereits das Bauen in gotischen Formen durchgesetzt&lt;br /&gt;
hatte.&lt;br /&gt;
Die Spätromanik zeichnet sich durch Vielseitigkeit von Baukörpern und Innenräumen&lt;br /&gt;
aus, die mit großer Zierfreude gebaut wurden. Analog zu den französischen Bauten&lt;br /&gt;
wurden verstärkt Doppelturmfassaden gebaut, teils auch in Verbindung mit prächtig&lt;br /&gt;
ausgebildeten Vierungstürmen. Spitzbögen begannen nach und nach die für die Ro-&lt;br /&gt;
manik üblichen Rundbögen zu ersetzen und eröffneten ganz neue Gestaltungsmög-&lt;br /&gt;
lichkeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-27T17:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen. Das Kirchnerwiki ist ein evangelisches Projekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-27T17:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Artikel Arbeits- und Gesundheitsschutz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen. Das Kirchnerwiki ist ein evangelisches Projekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Arbeits- und Gesundheitsschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-11T09:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Sakristeiartikel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Sakristei]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Sakristei&amp;diff=49</id>
		<title>Sakristei</title>
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		<updated>2026-07-11T09:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Sakristei dient als liturgischer Ort der Vorbereitung für den Gottesdienst und ist keine&lt;br /&gt;
Abstellkammer. Daher ist die Sakristei genauso in einem ordentlichen Zustand zu halten wie der Altarraum und die ganze Kirche. Darüber hinaus ist die Sakristei das Zentrum des Kirchnerdienstes, von der alle Tätigkeit für den Gottesdienst und den Kirchenraum ihren Ausgang nimmt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Praktisch steht dem entgegen, dass es in vielen Kirchen an geeigneten Abstellflächen&lt;br /&gt;
fehlt, vorhandene Sakristeien sehr klein, niedrig oder auch feucht und dumpfig sein&lt;br /&gt;
können. Vor allem in klassizistischen Emporenkirchen mit Kanzelaltar ist oft überhaupt&lt;br /&gt;
keine Sakristei, sondern nur die völlig unzureichende Fläche eines Standes, sozusagen&lt;br /&gt;
die Garderobe zum Anziehen des Talares, vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Manche Sakristeien besitzen einen Altar, dann ist dieser mit einer sauberen Altardecke, Altarleuchterpaar, Altarkruzifix und evtl. Stufenteppich wie alle Altäre auszustatten, jedoch ist ein Antependium verzichtbar.&lt;br /&gt;
Hingegen gehört zu jeder Sakristei ein Kruzifix oder ein anderes Andachtsbild sowie evtl.&lt;br /&gt;
eine Kniebank. Aus praktischen Gründen unverzichtbar sind ein Spiegel und Kleiderhaken, sofern kein Garderobenschrank – mit Türspiegel – untergebracht werden kann. Ein Tisch mit Schublade und ein Stuhl, besser zwei Stühle sind ebenfalls wichtige Einrichtungsgegenstände. In der Schublade&lt;br /&gt;
können Schreibstifte, Papier, Kollektenbuch und andere Unterlagen für statistische Zwecke aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
Der eigentliche Zweck einer Sakristei besteht darin, dort die Geräte und Textilien zur Durchführung des Gottesdienstes aufzubewahren, vorzubereiten und zu pflegen. Hierfür dient der Tresor für die Vasa sacra, also die Tauf- und Abendmahlsgeräte sowie wertvolle Leuchter. Vielfach können aus Gründen des Diebstahlschutzes diese Geräte nicht mehr in den Sakristeien aufbewahrt werden, was abgesehen von der Problematik des Transportes einen gravierenden liturgischen Mangel darstellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sorgfältigen Reinigung der Vasa sacra nach Gebrauch dient im günstigsten Fall ein Wasserbecken mit Abfluss in die Erde nach außen sowie nur dazu bestimmten Handtüchern und Handtuchhalter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein richtiger Sakristeischrank, wie es diese neben Wandschränken bereits im Mittelalter gab, wird nur selten angefertigt werden können. Wesentliches Kennzeichen ist eine Ablagefläche zwischen Ober- und Unterteil. Auf dieser praktischen Anrichte werden die Geräte und Textilien so vorbereitet und aufgestellt, wie sie für den jeweiligen Gottesdienst benötigt werden. Der Schrank ist mit Schüben und Fächern zur Aufnahme von Weißwäsche, Paramentenzubehör, den liturgischen Büchern und kleineren Geräten etc. eingeteilt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schrank oder Schrankteil nimmt Talare und gegebenenfalls liturgische Kleidung (Albe, Stola, Cingulum, Kasel, Chormantel) auf. Hingegen kann der Schrank für die Kurrendemäntel&lt;br /&gt;
und den an einigen Orten noch vorhandenen Prozessionslaternen für die Kurrende auch&lt;br /&gt;
außerhalb der Sakristei stehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Paramente]] müssen nicht in der Sakristei aufbewahrt werden. Allein aus Platzgründen&lt;br /&gt;
gab und gibt es für den Paramentenschrank andere Orte, wie z. B. hinter dem Altar oder&lt;br /&gt;
am Ende der Kanzeltreppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was geschieht in der Sakristei ==&lt;br /&gt;
In der Sakristei werden alle Vorbereitungen für den jeweiligen Gottesdienst getroffen.&lt;br /&gt;
Zum traditionellen (beruflichen) Kirchnerdienst gehörte es, die Weißwäsche zu waschen und nach Erfordernis gebügelt und gefaltet in den Schrankfächern bereit zu halten. &lt;br /&gt;
Dabei wird die sog. Kelchwäsche sofort nach jedesmaligem Gebrauch gewaschen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Sakristei werden die Kerzen für die Altarleuchter vorrätig gehalten und während&lt;br /&gt;
des Gebrauchs durch etwa erforderliche Rand- und Dochtbeschneidung gepflegt. Die je nach Festlichkeit zusätzlichen Altarleuchter werden bereit gestellt. Die Pflege der Altarleuchter erfolgt in der Sakristei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wechsel von Altardecke und Altartuch geschieht meist am Vortage des Gottesdienstes&lt;br /&gt;
im Zusammenhang mit dem etwaigen Wechsel der Paramente und der Herrichtung des&lt;br /&gt;
Blumenschmuckes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Abendmahlsgeräte werden bereit gestellt, Hostien in ausreichender Zahl in die Hostiendose gegeben und Wein bzw. Traubensaft in die Kanne(n) gefüllt. Es ist sorgfältig darauf zu achten, dass der für das heilige Abendmahl bestimmte Wein in einwandfreiem Zustand aufbewahrt und nicht zu Essig wird oder verdorben ist. Nach der Vorbereitung werden die Abendmahlsgeräte mit den zugehörigen Paramenten sowie Reinigungstüchern und Alkohol zum Altar gebracht und unmittelbar nach Ende des Gottesdienstes zurückgeholt, sofort gereinigt und getrocknet und dann erst weggeräumt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gottesdienstbuch und Lektionar sind, wenn sie dort nicht ständig liegen, zum Altar bzw.&lt;br /&gt;
zum Lesepult zu bringen. Es ist sehr hilfreich, wenn die Kirchner sie dabei dem Kirchen-&lt;br /&gt;
jahr gemäß aufschlagen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Abkündigungen werden heute sehr unterschiedlich gehandhabt. Wird noch ein Ab-&lt;br /&gt;
kündigungsbuch entweder von der Kanzlei oder dem Kirchnerdienst geführt, soll dies bei-&lt;br /&gt;
behalten werden. Oft sind Ringbücher vorhanden. Für den Kirchnerdienst ist die konkrete&lt;br /&gt;
Handhabung mit der Pfarramtsleitung abzustimmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als letztes werden die Altarkerzen und eventuell Adventskranzkerzen sowie die Osterker-&lt;br /&gt;
ze vor dem Vollgeläut der Glocken entzündet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Gottesdienstes sprechen alle am liturgischen Dienst Beteiligten in der&lt;br /&gt;
Sakristei das Rüstgebet und eventuell nach dem Gottesdienst ein Dankgebet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Sakristei&amp;diff=48</id>
		<title>Sakristei</title>
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		<updated>2026-07-11T09:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel angelegt, Einleitung und erster Abschnitt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Sakristei dient als liturgischer Ort der Vorbereitung für den Gottesdienst und ist keine&lt;br /&gt;
Abstellkammer. Daher ist die Sakristei genauso in einem ordentlichen Zustand zu halten wie der Altarraum und die ganze Kirche. Darüber hinaus ist die Sakristei das Zentrum des Kirchnerdienstes, von der alle Tätigkeit für den Gottesdienst und den Kirchenraum ihren Ausgang nimmt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Praktisch steht dem entgegen, dass es in vielen Kirchen an geeigneten Abstellflächen&lt;br /&gt;
fehlt, vorhandene Sakristeien sehr klein, niedrig oder auch feucht und dumpfig sein&lt;br /&gt;
können. Vor allem in klassizistischen Emporenkirchen mit Kanzelaltar ist oft überhaupt&lt;br /&gt;
keine Sakristei, sondern nur die völlig unzureichende Fläche eines Standes, sozusagen&lt;br /&gt;
die Garderobe zum Anziehen des Talares, vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Manche Sakristeien besitzen einen Altar, dann ist dieser mit einer sauberen Altardecke, Altarleuchterpaar, Altarkruzifix und evtl. Stufenteppich wie alle Altäre auszustatten, jedoch ist ein Antependium verzichtbar.&lt;br /&gt;
Hingegen gehört zu jeder Sakristei ein Kruzifix oder ein anderes Andachtsbild sowie evtl.&lt;br /&gt;
eine Kniebank. Aus praktischen Gründen unverzichtbar sind ein Spiegel und Kleiderhaken, sofern kein Garderobenschrank – mit Türspiegel – untergebracht werden kann. Ein Tisch mit Schublade und ein Stuhl, besser zwei Stühle sind ebenfalls wichtige Einrichtungsgegenstände. In der Schublade&lt;br /&gt;
können Schreibstifte, Papier, Kollektenbuch und andere Unterlagen für statistische Zwecke aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
Der eigentliche Zweck einer Sakristei besteht darin, dort die Geräte und Textilien zur Durchführung des Gottesdienstes aufzubewahren, vorzubereiten und zu pflegen. Hierfür dient der Tresor für die Vasa sacra, also die Tauf- und Abendmahlsgeräte sowie wertvolle Leuchter. Vielfach können aus Gründen des Diebstahlschutzes diese Geräte nicht mehr in den Sakristeien aufbewahrt werden, was abgesehen von der Problematik des Transportes einen gravierenden liturgischen Mangel darstellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sorgfältigen Reinigung der Vasa sacra nach Gebrauch dient im günstigsten Fall ein Wasserbecken mit Abfluss in die Erde nach außen sowie nur dazu bestimmten Handtüchern und Handtuchhalter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein richtiger Sakristeischrank, wie es diese neben Wandschränken bereits im Mittelalter gab, wird nur selten angefertigt werden können. Wesentliches Kennzeichen ist eine Ablagefläche zwischen Ober- und Unterteil. Auf dieser praktischen Anrichte werden die Geräte und Textilien so vorbereitet und aufgestellt, wie sie für den jeweiligen Gottesdienst benötigt werden. Der Schrank ist mit Schüben und Fächern zur Aufnahme von Weißwäsche, Paramentenzubehör, den liturgischen Büchern und kleineren Geräten etc. eingeteilt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schrank oder Schrankteil nimmt Talare und gegebenenfalls liturgische Kleidung (Albe, Stola, Cingulum, Kasel, Chormantel) auf. Hingegen kann der Schrank für die Kurrendemäntel&lt;br /&gt;
und den an einigen Orten noch vorhandenen Prozessionslaternen für die Kurrende auch&lt;br /&gt;
außerhalb der Sakristei stehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Paramente müssen nicht in der Sakristei aufbewahrt werden. Allein aus Platzgründen&lt;br /&gt;
gab und gibt es für den Paramentenschrank andere Orte, wie z. B. hinter dem Altar oder&lt;br /&gt;
am Ende der Kanzeltreppe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Taufstein&amp;diff=47</id>
		<title>Taufstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Taufstein&amp;diff=47"/>
		<updated>2026-07-11T08:57:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: /* Pflege von Taufschale und Taufgeräten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Die heilige Taufe ist ein Beginn, von dort eröffnet sich der Weg zur Gemeinschaft mit&lt;br /&gt;
Christus, dem heiligen Abendmahl, also von der unheilen Welt des Sonnenunterganges&lt;br /&gt;
zum Altar, der von der Auferstehungssonne beschienen wird. Daher standen die mittelal-&lt;br /&gt;
terlichen Taufsteine im Westen des Kirchenschiffes in der Mittelachse des Raumes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Äußerung Luthers von 1534, dass der Anblick des Taufsteines an die eigene&lt;br /&gt;
Taufe erinnern solle, geht die Standortverlagerung an die Stufen zum Altarraum zurück.&lt;br /&gt;
Hier kann die Taufe mittig in die Schrankenanlage zusammen mit dem Lesepult integriert&lt;br /&gt;
sein. Im jüngeren Kirchbau steht die Taufe häufig gegenüber der Kanzel seitlich am Ein-&lt;br /&gt;
gang zum Altarraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Kirchenbau der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es manchmal eigene Tauf-&lt;br /&gt;
kapellen. Diese sind zwar dem Altarraum zugeordnet, aber ihre Nutzung für die Taufe im&lt;br /&gt;
Gemeindegottesdienst ist problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Form ==&lt;br /&gt;
Neben der kreisrunden Form sind sehr viele Taufen sechs- oder achteckig. Nach dem Kirchenvater Augustinus ist in der Zahl Sechs symbolisch die Vollkommenheit der Schöpfung ausgedrückt: „Die Zahl Sechs ist nämlich die erste unter den Zahlen, die sich durch ihre Teile vollendet, das heißt durch ihren sechsten, dritten und zweiten Teil, der Eins, der Zwei und der Drei, die in ihrer Summe sechs ergeben.“ Auch die Acht gilt als vollkommene Zahl, denn sieben Tage stehen&lt;br /&gt;
für die Schöpfung und am achten Tag, also dem ersten Tag der neuen Woche, beginnt&lt;br /&gt;
die neue Schöpfung in Christus Jesus. Dazu sagt der  Kirchenvater Ambrosius:&lt;br /&gt;
„Mit seiner Auferstehung heiligte Christus den achten Tag, von da an wurde er der erste,&lt;br /&gt;
welcher der achte und der achte, welcher der erste ist.“ &lt;br /&gt;
Aus der Barockzeit sind dreieck-förmige Taufen erhalten, die auf die Vorstellung von der heiligen Dreifaltigkeit verweisen.&lt;br /&gt;
Da zunächst das Taufwasser in den Taufsteinen verblieb, gehörte zu jedem Taufstein ein Deckel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenüber dem Mittelalter bereits kleineren Taufsteine der Neuzeit werden im Verlau-&lt;br /&gt;
fe des 17. und 18. Jahrhunderts zu Trägern der metallenen Taufschale weiter verkleinert&lt;br /&gt;
und schließlich durch Taufschalenträger vorwiegend aus Holz oder auch aus Metall er-&lt;br /&gt;
setzt. Taufschalen mit den zugehörigen Taufwasserkannen sind erst nach der Reformation eingeführt worden, als man begann, das Taufwasser nach jeder Taufe zu erneuern und die Taufe nur noch durch Besprengung vollzogen wurde. Auch die Taufsteine ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind nur Taufschalenträger, da sie nicht vollständig ausgehöhlt sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taufsteine und Taufschalenträger behielten auch nach der Reformation bis ins 20. Jahr-&lt;br /&gt;
hundert Deckel als nunmehr den Sakramentsort auszeichnende „Baldachine“. Es gibt&lt;br /&gt;
pultförmige Deckel, so dass platzsparend ein eigenes Lesepult im Kirchenraum bei diesen&lt;br /&gt;
Lesepulttaufen entfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Taufstein als liturgischer Ort ==&lt;br /&gt;
Der Taufstein oder Taufschalenträger ist ein eigener liturgischer Ort auch dann, wenn&lt;br /&gt;
keine Taufe stattfindet. Daher ist es nicht angezeigt, diese als Blumenständer zu ver-&lt;br /&gt;
wenden. Insbesondere wenn sich die metallene Taufschale darin befindet, darf keine&lt;br /&gt;
Blumenvase hineingestellt werden. Jedoch ist es eine schöne Tradition, bei Taufen einen Blu-&lt;br /&gt;
menkranz aufzulegen, der allerdings den Verlauf der Taufhandlung nicht beeinträchtigen&lt;br /&gt;
darf. &lt;br /&gt;
Nur, wenn es keine Alternative gibt, sollten Taufsteine als Ort für die Präsentation&lt;br /&gt;
des Adventskranzes gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufschale und Taufwasserkanne ==&lt;br /&gt;
Taufschalen und Taufwasserkannen bilden erstaunlicherweise gar nicht so häufig, wie&lt;br /&gt;
anzunehmen wäre, eine Garnitur. Die Taufwasserkanne benötigt keinen Deckel und an der Stelle eines angesetzten Ausgusses ist der Rand der Öffnung an einer Seite zu einem breiten Ausguss umgeformt. Dennoch gibt es auch Taufwasserkannen mit Deckel und angesetztem Ausguss, was dann aus Bibelzitaten und Bildschmuck hervorgeht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem in Dorfkirchen ist öfters eine bestimmte Taufwasserkanne nicht festzustellen, da zinnerne&lt;br /&gt;
Deckelkannen aus einer Form beim Zinngießer unterschiedslos für Taufe und Abendmahl angeschafft wurden. Sofern Inschriften und Bildschmuck dem nicht entgegenstehen, kann eine für Wein nicht mehr verwendbare Kanne zur künftigen Taufwasserkanne bestimmt werden. Steht keine eigene Taufwasserkanne zur Verfügung, sollte unbedingt eine Neuanschaffung vorgenommen werden, denn Taufwasser und Abendmahlswein gehören nicht wechselweise in ein und dieselbe Kanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege von Taufgeräten ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Abendmahlsgerät können die Taufgeräte und Deckel aus Buntmetall mit einem Überzug aus mikrokristallinem Wachs geschützt werden, was die ständige Pflege vor allem von Kupfer und Zinn erleichtert. Aber auch dann müssen die Taufgeräte nach Gebrauch sorgfältig getrocknet werden. Bei Taufschalen sind immer wieder Wasserränder festzustellen. Diese müssen im Sinne langfristiger Erhaltung und aus ästhetischen Gründen unbedingt vermieden werden. Der mikrokristalline Wachsüberzug muss nach einigen Jahren erneuert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taufdeckel, die nicht an Gestängen auf und ab bewegt werden können und entweder groß und aus Metall sind oder mit geschnitzten Figuren und Farbfassung gestaltet sind, müssen sehr sorgfältig herabgenommen, an einem dafür vorgesehenem Platz sicher abgestellt und hinterher wieder aufgestellt werden. Dafür sind in der Regel zwei Personen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufengel ==&lt;br /&gt;
Taufengel sind eine ganz besondere Form von Taufschalenträgern. Es kann sich um kniende, stehende oder schwebende Figuren handeln. Zum Taufakt werden letztere Engel von der Decke herabgelassen und nur dann befindet sich die Taufschale in einer Muschel, einem Ring oder einem Kranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paramente ==&lt;br /&gt;
Genauso wie für Altar, Kanzel und Lesepult gab es auch für den Taufstein bzw. Taufschalenträger ein farbiges Parament. Diese meist quadratischen Decken sind in ihrer Zweckbestimmung oft nicht mehr bekannt, in manchen Kirchen aber noch vorhanden. Sie liegen wie eine Decke auf und der Deckel wird darauf gesetzt bzw. zur Taufe die Taufschale darauf gelegt auch wenn kein Ausschnitt für die Vertiefung in der Mitte vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Taufstein&amp;diff=46</id>
		<title>Taufstein</title>
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		<updated>2026-07-11T08:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Umgang mit Taufdeckeln&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Die heilige Taufe ist ein Beginn, von dort eröffnet sich der Weg zur Gemeinschaft mit&lt;br /&gt;
Christus, dem heiligen Abendmahl, also von der unheilen Welt des Sonnenunterganges&lt;br /&gt;
zum Altar, der von der Auferstehungssonne beschienen wird. Daher standen die mittelal-&lt;br /&gt;
terlichen Taufsteine im Westen des Kirchenschiffes in der Mittelachse des Raumes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Äußerung Luthers von 1534, dass der Anblick des Taufsteines an die eigene&lt;br /&gt;
Taufe erinnern solle, geht die Standortverlagerung an die Stufen zum Altarraum zurück.&lt;br /&gt;
Hier kann die Taufe mittig in die Schrankenanlage zusammen mit dem Lesepult integriert&lt;br /&gt;
sein. Im jüngeren Kirchbau steht die Taufe häufig gegenüber der Kanzel seitlich am Ein-&lt;br /&gt;
gang zum Altarraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Kirchenbau der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es manchmal eigene Tauf-&lt;br /&gt;
kapellen. Diese sind zwar dem Altarraum zugeordnet, aber ihre Nutzung für die Taufe im&lt;br /&gt;
Gemeindegottesdienst ist problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Form ==&lt;br /&gt;
Neben der kreisrunden Form sind sehr viele Taufen sechs- oder achteckig. Nach dem Kirchenvater Augustinus ist in der Zahl Sechs symbolisch die Vollkommenheit der Schöpfung ausgedrückt: „Die Zahl Sechs ist nämlich die erste unter den Zahlen, die sich durch ihre Teile vollendet, das heißt durch ihren sechsten, dritten und zweiten Teil, der Eins, der Zwei und der Drei, die in ihrer Summe sechs ergeben.“ Auch die Acht gilt als vollkommene Zahl, denn sieben Tage stehen&lt;br /&gt;
für die Schöpfung und am achten Tag, also dem ersten Tag der neuen Woche, beginnt&lt;br /&gt;
die neue Schöpfung in Christus Jesus. Dazu sagt der  Kirchenvater Ambrosius:&lt;br /&gt;
„Mit seiner Auferstehung heiligte Christus den achten Tag, von da an wurde er der erste,&lt;br /&gt;
welcher der achte und der achte, welcher der erste ist.“ &lt;br /&gt;
Aus der Barockzeit sind dreieck-förmige Taufen erhalten, die auf die Vorstellung von der heiligen Dreifaltigkeit verweisen.&lt;br /&gt;
Da zunächst das Taufwasser in den Taufsteinen verblieb, gehörte zu jedem Taufstein ein Deckel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenüber dem Mittelalter bereits kleineren Taufsteine der Neuzeit werden im Verlau-&lt;br /&gt;
fe des 17. und 18. Jahrhunderts zu Trägern der metallenen Taufschale weiter verkleinert&lt;br /&gt;
und schließlich durch Taufschalenträger vorwiegend aus Holz oder auch aus Metall er-&lt;br /&gt;
setzt. Taufschalen mit den zugehörigen Taufwasserkannen sind erst nach der Reformation eingeführt worden, als man begann, das Taufwasser nach jeder Taufe zu erneuern und die Taufe nur noch durch Besprengung vollzogen wurde. Auch die Taufsteine ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind nur Taufschalenträger, da sie nicht vollständig ausgehöhlt sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taufsteine und Taufschalenträger behielten auch nach der Reformation bis ins 20. Jahr-&lt;br /&gt;
hundert Deckel als nunmehr den Sakramentsort auszeichnende „Baldachine“. Es gibt&lt;br /&gt;
pultförmige Deckel, so dass platzsparend ein eigenes Lesepult im Kirchenraum bei diesen&lt;br /&gt;
Lesepulttaufen entfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Taufstein als liturgischer Ort ==&lt;br /&gt;
Der Taufstein oder Taufschalenträger ist ein eigener liturgischer Ort auch dann, wenn&lt;br /&gt;
keine Taufe stattfindet. Daher ist es nicht angezeigt, diese als Blumenständer zu ver-&lt;br /&gt;
wenden. Insbesondere wenn sich die metallene Taufschale darin befindet, darf keine&lt;br /&gt;
Blumenvase hineingestellt werden. Jedoch ist es eine schöne Tradition, bei Taufen einen Blu-&lt;br /&gt;
menkranz aufzulegen, der allerdings den Verlauf der Taufhandlung nicht beeinträchtigen&lt;br /&gt;
darf. &lt;br /&gt;
Nur, wenn es keine Alternative gibt, sollten Taufsteine als Ort für die Präsentation&lt;br /&gt;
des Adventskranzes gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufschale und Taufwasserkanne ==&lt;br /&gt;
Taufschalen und Taufwasserkannen bilden erstaunlicherweise gar nicht so häufig, wie&lt;br /&gt;
anzunehmen wäre, eine Garnitur. Die Taufwasserkanne benötigt keinen Deckel und an der Stelle eines angesetzten Ausgusses ist der Rand der Öffnung an einer Seite zu einem breiten Ausguss umgeformt. Dennoch gibt es auch Taufwasserkannen mit Deckel und angesetztem Ausguss, was dann aus Bibelzitaten und Bildschmuck hervorgeht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem in Dorfkirchen ist öfters eine bestimmte Taufwasserkanne nicht festzustellen, da zinnerne&lt;br /&gt;
Deckelkannen aus einer Form beim Zinngießer unterschiedslos für Taufe und Abendmahl angeschafft wurden. Sofern Inschriften und Bildschmuck dem nicht entgegenstehen, kann eine für Wein nicht mehr verwendbare Kanne zur künftigen Taufwasserkanne bestimmt werden. Steht keine eigene Taufwasserkanne zur Verfügung, sollte unbedingt eine Neuanschaffung vorgenommen werden, denn Taufwasser und Abendmahlswein gehören nicht wechselweise in ein und dieselbe Kanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege von Taufschale und Taufgeräten ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Abendmahlsgerät können die Taufgeräte und Deckel aus Buntmetall mit einem Überzug aus mikrokristallinem Wachs geschützt werden, was die ständige Pflege vor allem von Kupfer und Zinn erleichtert. Aber auch dann müssen die Taufgeräte nach Gebrauch sorgfältig getrocknet werden. Bei Taufschalen sind immer wieder Wasserränder festzustellen. Diese müssen im Sinne langfristiger Erhaltung und aus ästhetischen Gründen unbedingt vermieden werden. Der mikrokristalline Wachsüberzug muss nach einigen Jahren erneuert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taufdeckel, die nicht an Gestängen auf und ab bewegt werden können und entweder groß und aus Metall sind oder mit geschnitzten Figuren und Farbfassung gestaltet sind, müssen sehr sorgfältig herabgenommen, an einem dafür vorgesehenem Platz sicher abgestellt und hinterher wieder aufgestellt werden. Dafür sind in der Regel zwei Personen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufengel ==&lt;br /&gt;
Taufengel sind eine ganz besondere Form von Taufschalenträgern. Es kann sich um kniende, stehende oder schwebende Figuren handeln. Zum Taufakt werden letztere Engel von der Decke herabgelassen und nur dann befindet sich die Taufschale in einer Muschel, einem Ring oder einem Kranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paramente ==&lt;br /&gt;
Genauso wie für Altar, Kanzel und Lesepult gab es auch für den Taufstein bzw. Taufschalenträger ein farbiges Parament. Diese meist quadratischen Decken sind in ihrer Zweckbestimmung oft nicht mehr bekannt, in manchen Kirchen aber noch vorhanden. Sie liegen wie eine Decke auf und der Deckel wird darauf gesetzt bzw. zur Taufe die Taufschale darauf gelegt auch wenn kein Ausschnitt für die Vertiefung in der Mitte vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<title>Taufstein</title>
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		<updated>2026-07-11T08:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Die heilige Taufe ist ein Beginn, von dort eröffnet sich der Weg zur Gemeinschaft mit&lt;br /&gt;
Christus, dem heiligen Abendmahl, also von der unheilen Welt des Sonnenunterganges&lt;br /&gt;
zum Altar, der von der Auferstehungssonne beschienen wird. Daher standen die mittelal-&lt;br /&gt;
terlichen Taufsteine im Westen des Kirchenschiffes in der Mittelachse des Raumes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Äußerung Luthers von 1534, dass der Anblick des Taufsteines an die eigene&lt;br /&gt;
Taufe erinnern solle, geht die Standortverlagerung an die Stufen zum Altarraum zurück.&lt;br /&gt;
Hier kann die Taufe mittig in die Schrankenanlage zusammen mit dem Lesepult integriert&lt;br /&gt;
sein. Im jüngeren Kirchbau steht die Taufe häufig gegenüber der Kanzel seitlich am Ein-&lt;br /&gt;
gang zum Altarraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Kirchenbau der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es manchmal eigene Tauf-&lt;br /&gt;
kapellen. Diese sind zwar dem Altarraum zugeordnet, aber ihre Nutzung für die Taufe im&lt;br /&gt;
Gemeindegottesdienst ist problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Form ==&lt;br /&gt;
Neben der kreisrunden Form sind sehr viele Taufen sechs- oder achteckig. Nach dem Kirchenvater Augustinus ist in der Zahl Sechs symbolisch die Vollkommenheit der Schöpfung ausgedrückt: „Die Zahl Sechs ist nämlich die erste unter den Zahlen, die sich durch ihre Teile vollendet, das heißt durch ihren sechsten, dritten und zweiten Teil, der Eins, der Zwei und der Drei, die in ihrer Summe sechs ergeben.“ Auch die Acht gilt als vollkommene Zahl, denn sieben Tage stehen&lt;br /&gt;
für die Schöpfung und am achten Tag, also dem ersten Tag der neuen Woche, beginnt&lt;br /&gt;
die neue Schöpfung in Christus Jesus. Dazu sagt der  Kirchenvater Ambrosius:&lt;br /&gt;
„Mit seiner Auferstehung heiligte Christus den achten Tag, von da an wurde er der erste,&lt;br /&gt;
welcher der achte und der achte, welcher der erste ist.“ &lt;br /&gt;
Aus der Barockzeit sind dreieck-förmige Taufen erhalten, die auf die Vorstellung von der heiligen Dreifaltigkeit verweisen.&lt;br /&gt;
Da zunächst das Taufwasser in den Taufsteinen verblieb, gehörte zu jedem Taufstein ein Deckel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenüber dem Mittelalter bereits kleineren Taufsteine der Neuzeit werden im Verlau-&lt;br /&gt;
fe des 17. und 18. Jahrhunderts zu Trägern der metallenen Taufschale weiter verkleinert&lt;br /&gt;
und schließlich durch Taufschalenträger vorwiegend aus Holz oder auch aus Metall er-&lt;br /&gt;
setzt. Taufschalen mit den zugehörigen Taufwasserkannen sind erst nach der Reformation eingeführt worden, als man begann, das Taufwasser nach jeder Taufe zu erneuern und die Taufe nur noch durch Besprengung vollzogen wurde. Auch die Taufsteine ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind nur Taufschalenträger, da sie nicht vollständig ausgehöhlt sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taufsteine und Taufschalenträger behielten auch nach der Reformation bis ins 20. Jahr-&lt;br /&gt;
hundert Deckel als nunmehr den Sakramentsort auszeichnende „Baldachine“. Es gibt&lt;br /&gt;
pultförmige Deckel, so dass platzsparend ein eigenes Lesepult im Kirchenraum bei diesen&lt;br /&gt;
Lesepulttaufen entfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Taufstein als liturgischer Ort ==&lt;br /&gt;
Der Taufstein oder Taufschalenträger ist ein eigener liturgischer Ort auch dann, wenn&lt;br /&gt;
keine Taufe stattfindet. Daher ist es nicht angezeigt, diese als Blumenständer zu ver-&lt;br /&gt;
wenden. Insbesondere wenn sich die metallene Taufschale darin befindet, darf keine&lt;br /&gt;
Blumenvase hineingestellt werden. Jedoch ist es eine schöne Tradition, bei Taufen einen Blu-&lt;br /&gt;
menkranz aufzulegen, der allerdings den Verlauf der Taufhandlung nicht beeinträchtigen&lt;br /&gt;
darf. &lt;br /&gt;
Nur, wenn es keine Alternative gibt, sollten Taufsteine als Ort für die Präsentation&lt;br /&gt;
des Adventskranzes gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufschale und Taufwasserkanne ==&lt;br /&gt;
Taufschalen und Taufwasserkannen bilden erstaunlicherweise gar nicht so häufig, wie&lt;br /&gt;
anzunehmen wäre, eine Garnitur. Die Taufwasserkanne benötigt keinen Deckel und an der Stelle eines angesetzten Ausgusses ist der Rand der Öffnung an einer Seite zu einem breiten Ausguss umgeformt. Dennoch gibt es auch Taufwasserkannen mit Deckel und angesetztem Ausguss, was dann aus Bibelzitaten und Bildschmuck hervorgeht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem in Dorfkirchen ist öfters eine bestimmte Taufwasserkanne nicht festzustellen, da zinnerne&lt;br /&gt;
Deckelkannen aus einer Form beim Zinngießer unterschiedslos für Taufe und Abendmahl angeschafft wurden. Sofern Inschriften und Bildschmuck dem nicht entgegenstehen, kann eine für Wein nicht mehr verwendbare Kanne zur künftigen Taufwasserkanne bestimmt werden. Steht keine eigene Taufwasserkanne zur Verfügung, sollte unbedingt eine Neuanschaffung vorgenommen werden, denn Taufwasser und Abendmahlswein gehören nicht wechselweise in ein und dieselbe Kanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege von Taufschale und Taufgeräten ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Abendmahlsgerät können die Taufgeräte und Deckel aus Buntmetall mit einem Überzug aus mikrokristallinem Wachs geschützt werden, was die ständige Pflege vor allem von Kupfer und Zinn erleichtert. Aber auch dann müssen die Taufgeräte nach Gebrauch sorgfältig getrocknet werden. Bei Taufschalen sind immer wieder Wasserränder festzustellen. Diese müssen im Sinne langfristiger Erhaltung und aus ästhetischen Gründen unbedingt vermieden werden. Der mikrokristalline Wachsüberzug muss nach einigen Jahren erneuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufengel ==&lt;br /&gt;
Taufengel sind eine ganz besondere Form von Taufschalenträgern. Es kann sich um kniende, stehende oder schwebende Figuren handeln. Zum Taufakt werden letztere Engel von der Decke herabgelassen und nur dann befindet sich die Taufschale in einer Muschel, einem Ring oder einem Kranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paramente ==&lt;br /&gt;
Genauso wie für Altar, Kanzel und Lesepult gab es auch für den Taufstein bzw. Taufschalenträger ein farbiges Parament. Diese meist quadratischen Decken sind in ihrer Zweckbestimmung oft nicht mehr bekannt, in manchen Kirchen aber noch vorhanden. Sie liegen wie eine Decke auf und der Deckel wird darauf gesetzt bzw. zur Taufe die Taufschale darauf gelegt auch wenn kein Ausschnitt für die Vertiefung in der Mitte vorhanden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<title>Taufstein</title>
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		<updated>2026-07-11T08:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Weitere Abschnitte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Die heilige Taufe ist ein Beginn, von dort eröffnet sich der Weg zur Gemeinschaft mit&lt;br /&gt;
Christus, dem heiligen Abendmahl, also von der unheilen Welt des Sonnenunterganges&lt;br /&gt;
zum Altar, der von der Auferstehungssonne beschienen wird. Daher standen die mittelal-&lt;br /&gt;
terlichen Taufsteine im Westen des Kirchenschiffes in der Mittelachse des Raumes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Äußerung Luthers von 1534, dass der Anblick des Taufsteines an die eigene&lt;br /&gt;
Taufe erinnern solle, geht die Standortverlagerung an die Stufen zum Altarraum zurück.&lt;br /&gt;
Hier kann die Taufe mittig in die Schrankenanlage zusammen mit dem Lesepult integriert&lt;br /&gt;
sein. Im jüngeren Kirchbau steht die Taufe häufig gegenüber der Kanzel seitlich am Ein-&lt;br /&gt;
gang zum Altarraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Kirchenbau der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es manchmal eigene Tauf-&lt;br /&gt;
kapellen. Diese sind zwar dem Altarraum zugeordnet, aber ihre Nutzung für die Taufe im&lt;br /&gt;
Gemeindegottesdienst ist problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Form ==&lt;br /&gt;
Neben der kreisrunden Form sind sehr viele Taufen sechs- oder achteckig. Nach dem Kirchenvater Augustinus ist in der Zahl Sechs symbolisch die Vollkommenheit der Schöpfung ausgedrückt: „Die Zahl Sechs ist nämlich die erste unter den Zahlen, die sich durch ihre Teile vollendet, das heißt durch ihren sechsten, dritten und zweiten Teil, der Eins, der Zwei und der Drei, die in ihrer Summe sechs ergeben.“ Auch die Acht gilt als vollkommene Zahl, denn sieben Tage stehen&lt;br /&gt;
für die Schöpfung und am achten Tag, also dem ersten Tag der neuen Woche, beginnt&lt;br /&gt;
die neue Schöpfung in Christus Jesus. Dazu sagt der  Kirchenvater Ambrosius:&lt;br /&gt;
„Mit seiner Auferstehung heiligte Christus den achten Tag, von da an wurde er der erste,&lt;br /&gt;
welcher der achte und der achte, welcher der erste ist.“ &lt;br /&gt;
Aus der Barockzeit sind dreieck-förmige Taufen erhalten, die auf die Vorstellung von der heiligen Dreifaltigkeit verweisen.&lt;br /&gt;
Da zunächst das Taufwasser in den Taufsteinen verblieb, gehörte zu jedem Taufstein ein Deckel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenüber dem Mittelalter bereits kleineren Taufsteine der Neuzeit werden im Verlau-&lt;br /&gt;
fe des 17. und 18. Jahrhunderts zu Trägern der metallenen Taufschale weiter verkleinert&lt;br /&gt;
und schließlich durch Taufschalenträger vorwiegend aus Holz oder auch aus Metall er-&lt;br /&gt;
setzt. Taufschalen mit den zugehörigen Taufwasserkannen sind erst nach der Reformation eingeführt worden, als man begann, das Taufwasser nach jeder Taufe zu erneuern und die Taufe nur noch durch Besprengung vollzogen wurde. Auch die Taufsteine ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind nur Taufschalenträger, da sie nicht vollständig ausgehöhlt sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taufsteine und Taufschalenträger behielten auch nach der Reformation bis ins 20. Jahr-&lt;br /&gt;
hundert Deckel als nunmehr den Sakramentsort auszeichnende „Baldachine“. Es gibt&lt;br /&gt;
pultförmige Deckel, so dass platzsparend ein eigenes Lesepult im Kirchenraum bei diesen&lt;br /&gt;
Lesepulttaufen entfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufengel ==&lt;br /&gt;
Taufengel sind eine ganz besondere Form von Taufschalenträgern. Es kann sich um kniende, stehende oder schwebende Figuren handeln. Zum Taufakt werden letztere Engel von der Decke herabgelassen und nur dann befindet sich die Taufschale in einer Muschel, einem Ring oder einem Kranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufschale und Taufwasserkanne ==&lt;br /&gt;
Taufschalen und Taufwasserkannen bilden erstaunlicherweise gar nicht so häufig, wie&lt;br /&gt;
anzunehmen wäre, eine Garnitur. Die Taufwasserkanne benötigt keinen Deckel und an der Stelle eines angesetzten Ausgusses ist der Rand der Öffnung an einer Seite zu einem breiten Ausguss umgeformt. Dennoch gibt es auch Taufwasserkannen mit Deckel und angesetztem Ausguss, was dann aus Bibelzitaten und Bildschmuck hervorgeht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem in Dorfkirchen ist öfters eine bestimmte Taufwasserkanne nicht festzustellen, da zinnerne&lt;br /&gt;
Deckelkannen aus einer Form beim Zinngießer unterschiedslos für Taufe und Abendmahl angeschafft wurden. Sofern Inschriften und Bildschmuck dem nicht entgegenstehen, kann eine für Wein nicht mehr verwendbare Kanne zur künftigen Taufwasserkanne bestimmt werden. Steht keine eigene Taufwasserkanne zur Verfügung, sollte unbedingt eine Neuanschaffung vorgenommen werden, denn Taufwasser und Abendmahlswein gehören nicht wechselweise in ein und dieselbe Kanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paramente ==&lt;br /&gt;
Genauso wie für Altar, Kanzel und Lesepult gab es auch für den Taufstein bzw. Taufschalenträger ein farbiges Parament. Diese meist quadratischen Decken sind in ihrer Zweckbestimmung oft nicht mehr bekannt, in manchen Kirchen aber noch vorhanden. Sie liegen wie eine Decke auf und der Deckel wird darauf gesetzt bzw. zur Taufe die Taufschale darauf gelegt auch wenn kein Ausschnitt für die Vertiefung in der Mitte vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Taufstein als liturgischer Ort ==&lt;br /&gt;
Der Taufstein oder Taufschalenträger ist ein eigener liturgischer Ort auch dann, wenn&lt;br /&gt;
keine Taufe stattfindet. Daher ist es nicht angezeigt, diese als Blumenständer zu ver-&lt;br /&gt;
wenden. Insbesondere wenn sich die metallene Taufschale darin befindet, darf keine&lt;br /&gt;
Blumenvase hineingestellt werden. Jedoch ist es eine schöne Tradition, bei Taufen einen Blu-&lt;br /&gt;
menkranz aufzulegen, der allerdings den Verlauf der Taufhandlung nicht beeinträchtigen&lt;br /&gt;
darf. &lt;br /&gt;
Nur, wenn es keine Alternative gibt, sollten Taufsteine als Ort für die Präsentation&lt;br /&gt;
des Adventskranzes gewählt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=43</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-11T08:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Artikel Taufstein&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Taufstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Taufstein&amp;diff=42</id>
		<title>Taufstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Taufstein&amp;diff=42"/>
		<updated>2026-07-11T08:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel angelegt und zwei Abschnitte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Die heilige Taufe ist ein Beginn, von dort eröffnet sich der Weg zur Gemeinschaft mit&lt;br /&gt;
Christus, dem heiligen Abendmahl, also von der unheilen Welt des Sonnenunterganges&lt;br /&gt;
zum Altar, der von der Auferstehungssonne beschienen wird. Daher standen die mittelal-&lt;br /&gt;
terlichen Taufsteine im Westen des Kirchenschiffes in der Mittelachse des Raumes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Äußerung Luthers von 1534, dass der Anblick des Taufsteines an die eigene&lt;br /&gt;
Taufe erinnern solle, geht die Standortverlagerung an die Stufen zum Altarraum zurück.&lt;br /&gt;
Hier kann die Taufe mittig in die Schrankenanlage zusammen mit dem Lesepult integriert&lt;br /&gt;
sein. Im jüngeren Kirchbau steht die Taufe häufig gegenüber der Kanzel seitlich am Ein-&lt;br /&gt;
gang zum Altarraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Kirchenbau der zweiten Hälfte des �9. Jahrhunderts gibt es manchmal eigene Tauf-&lt;br /&gt;
kapellen. Diese sind zwar dem Altarraum zugeordnet, aber ihre Nutzung für die Taufe im&lt;br /&gt;
Gemeindegottesdienst ist problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Form ==&lt;br /&gt;
Neben der kreisrunden Form sind sehr viele Taufen sechs- oder achteckig. Nach dem Kirchenvater Augustinus ist in der Zahl Sechs symbolisch die Vollkommenheit der Schöpfung ausgedrückt: „Die Zahl Sechs ist nämlich die erste unter den Zahlen, die sich durch ihre Teile vollendet, das heißt durch ihren sechsten, dritten und zweiten Teil, der Eins, der Zwei und der Drei, die in ihrer Summe sechs ergeben.“ Auch die Acht gilt als vollkommene Zahl, denn sieben Tage stehen&lt;br /&gt;
für die Schöpfung und am achten Tag, also dem ersten Tag der neuen Woche, beginnt&lt;br /&gt;
die neue Schöpfung in Christus Jesus. Dazu sagt der  Kirchenvater Ambrosius:&lt;br /&gt;
„Mit seiner Auferstehung heiligte Christus den achten Tag, von da an wurde er der erste,&lt;br /&gt;
welcher der achte und der achte, welcher der erste ist.“ &lt;br /&gt;
Aus der Barockzeit sind dreieck-förmige Taufen erhalten, die auf die Vorstellung von der heiligen Dreifaltigkeit verweisen.&lt;br /&gt;
Da zunächst das Taufwasser in den Taufsteinen verblieb, gehörte zu jedem Taufstein ein Deckel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenüber dem Mittelalter bereits kleineren Taufsteine der Neuzeit werden im Verlau-&lt;br /&gt;
fe des 17. und 18. Jahrhunderts zu Trägern der metallenen Taufschale weiter verkleinert&lt;br /&gt;
und schließlich durch Taufschalenträger vorwiegend aus Holz oder auch aus Metall er-&lt;br /&gt;
setzt. Taufschalen mit den zugehörigen Taufwasserkannen sind erst nach der Reformation eingeführt worden, als man begann, das Taufwasser nach jeder Taufe zu erneuern und die Taufe nur noch durch Besprengung vollzogen wurde. Auch die Taufsteine ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind nur Taufschalenträger, da sie nicht vollständig ausgehöhlt sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Orgel&amp;diff=41</id>
		<title>Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T13:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: weitere&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgeln sind seit dem 3. Jh. v. Chr. bekannt. In Kirchen erklangen Orgeln etwa seit dem 9. Jh., zuerst an Bischofssitzen und in Klöstern. Im Spämittelalter wurden die Orgeln  technisch verbessert und kamen in immer mehr Kirchen zum Einsatz.  Mit der Reformation wurde es bald üblich, Orgeln auf einer Empore im Westen des Kirchenschiffes aufzustellen (manchmal auch hinter oder über dem Altar). Um den Gemeindegesang begleiten und einen großen Kirchenraum ausfüllen zu können, wurden große und vollklingende Instrumente benötigt. Der Orgelbau kam, vor allem auch in Deutschland, zu großer Blüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgellandschaft in Deutschland ist vielfältig. Nahezu in jeder Kirche befindet sich eine Orgel. Viele stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
Bekannte und unbekannte Orgelbauer haben sie errichtet. In diesem Zusammenhang  ist Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) hervorzuheben.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt. Sie gehört oft zu den wertvollsten Einrichtungen im Kirchenraum. Pfeifenorgeln sind sehr empfindliche Instrumente und nur Fachleute kennen sich in ihrem komplizierten „Innenleben“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln und (Raum)Klima ==&lt;br /&gt;
Temperaturunterschiede machen einer Pfeifenorgel in der Regel nichts aus, wenn die Werte nicht gerade für längere Zeit um den Gefrierpunkt oder über 5°C liegen. Dann ändert sich nur die Stimmtonhöhe: Bei Wärme steigt sie, bei Kälte sinkt sie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Empfindlich reagieren Orgeln jedoch auf Veränderungen der Luftfeuchte im Raum: Wenn sie unter 40% fällt und der Raum zu trocken ist, besteht die Gefahr des Austrocknens. &lt;br /&gt;
Vor allem das Holz – als wesentlicher Werkstoff jeder Orgel – gibt dann zuviel Feuchtigkeit ab, verändert sich deshalb in seiner Form und nimmt oft bleibenden Schaden. Auch die empfindlichen Lederteile mancher Orgeln können austrocknen. Eine solche Austrocknung tritt vor allem bei Warmluftheizungen auf oder auch dann, wenn am Orgelstandort &lt;br /&gt;
ein „Wärmestau“ (etwa auf der Empore) entsteht. Und schließlich können auch längere, extrem trockene Wetterperioden Schäden in Orgeln verursachen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ebenso kann auch ein zu feuchtes Innenraumklima den Orgeln abträglich sein und zu Schimmelbildung führen. Um dies zu vermeiden, sollte entsprechend [[Lüften|gelüftet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste Möglichkeit, um Schäden nicht nur an Orgeln, sondern auch an anderen Kunstwerken zu vermeiden, ist eine Grundtemperierung von etwa 8°C unter der Woche und ein langsames Auf- und Abheizen (1°C pro Stunde) an den Samstagen und Sonntagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelinneres und Orgelprospekt ==&lt;br /&gt;
Nur Fachpersonal (also Orgelbauer, Orgelsachverständige und ggf. ausgebildete Kirchenmusiker) versteht sich darauf, wie man sich im Inneren einer Orgel bewegen muss. &lt;br /&gt;
Allzu leicht können die empfindlichen und teuren Einzelteile beschädigt werden, was oft zunächst überhaupt nicht bemerkt wird. Deshalb endet die Zuständigkeit von Kirchner, Mesner oder Küsterinnen vor dem Orgelgehäuse. Auch die außen sichtbaren Pfeifen, die sogenannten &lt;br /&gt;
„Prospektpfeifen“, sollten nicht angefasst werden. Vor allem den Metallpfeifen aus einer dünnwandigen Zinn/Blei-Legierung ist die Berührung – außer durch den Orgelbauer – nicht zuträglich; schon ein leichtes Abstauben wäre falsch, weil dadurch die Klangbildung &lt;br /&gt;
verändert werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartungsarbeiten an der Orgel sollten also nur durch Fachleute erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelmotor ==&lt;br /&gt;
Die regelmäßigen Wartungsmaßnahmen am elektrischen Winderzeuger einer Orgel (z. B. das Ölen oder Schmieren der Lager) sollten ausschließlich vom Orgelbauer und elektrische Anschlussarbeiten durch einen konzessionierten Elektrikbetrieb ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
Es sollte stets darauf geachtet werden, dass der Winderzeuger jeweils nach Gebrauch der Orgel abgeschaltet wird, um ein Heißlaufen und – bei älteren Motoren – ggf. sogar Brandgefahr zu vermeiden. Bei neueren Orgeln ist als Kontrolle meist die Beleuchtung der Pedalklaviatur mit dem Windmotor zusammengeschaltet. Sollte sie unbeaufsichtigt &lt;br /&gt;
(etwa nachts) eingeschaltet sein, so ist die Einschaltung des Windmotors zu überprüfen (Windgeräusche in der Orgel, Klingen von Tasten bei gezogenen Registern) und dieser notfalls auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blasebälge ==&lt;br /&gt;
Zur Speicherung und Regulierung des Orgelwindes haben viele Orgeln in Nähe des elektrischen Winderzeugers auch einen oder mehrere Blasebälge. In vielen Fällen befinden sich diese Bälge hinter der Orgel oder manchmal auch auf dem Dachboden. Wiederum gilt: Der Blasebalg bleibe vom Nichtfachmann unberührt! Das heißt, man darf an den Gewichten (Steine, Kästen mit Sand) oder Spannfedern, die oben aufliegen und den Druck &lt;br /&gt;
der Orgelluft regulieren, nicht das Geringste verändern. Auf den Blasebalg sollte man auch nichts legen (Gerümpel, Stühle, alte Gesangbücher etc.). Auch an der Schnur oder Kette, die vom Balg aus meist zum Windregler läuft, darf nichts verändert werden. Sie muss sich frei bewegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege, Wartung und Stimmung der Orgel ==&lt;br /&gt;
Jede Kirchengemeinde sollte möglichst einen Wartungs- und Stimmvertrag (auch Orgelpflegevertrag genannt) mit einer Orgelbaufirma abschließen. Darin ist festgelegt, in welchen Zeitabschnitten die Orgelbauer:in erscheint (meist im Abstand von ein oder zwei Jahren) und ob die Gemeinde einen „Tastenhalter“ zum Stimmen stellen muss. Die Orgelbauer:in wird dabei das Instrument nicht nur regelmäßig nachstimmen, sondern – fast noch wichtiger – die Orgel auch auf einwandfreie Funktion, Schädlinge und klimatisch bedingte &lt;br /&gt;
Veränderungen durchsehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des Stimmens (bei kleinen und mittleren Orgeln in der Regel etwa einen Tag) sollte die Raumtemperatur möglichst völlig konstant sein. Aus diesem Grund werden Orgeln meist in den Sommermonaten gestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbedingt erforderlich, die technischen Zugänge zur Orgel (z. B. seitliche und hintere Klappen, Türen oder Füllungen) stets frei zu halten und nicht etwa mit Reservestühlen, der Weihnachtskrippe, Notenständern oder ähnlichem zu „verbauen“.&lt;br /&gt;
Mit der Orgelbauer:in können alle weiteren, die Kirchner oder Küsterinnen betreffenden Fragen abgesprochen werden. Wenn der Orgelbauer größere Schäden feststellt oder eine – alle 15 - 20 Jahre bei einer Pfeifenorgel fällige – „Hauptausreinigung“ fällig wird, so muss er der Kirchengemeinde schriftlich darüber Bericht erstatten. Dann sollte in der Regel auch der oder die landeskirchliche Orgelsachverständige eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielanlage ==&lt;br /&gt;
Die Spielanlage einer Orgel befindet sich entweder am Instrument selbst (vorn mittig, seitlich oder – seltener – dahinter) oder aber als „freistehender Spieltisch“ von der Orgel abgesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Organist oder die Organistin werden in der Regel die Manualtasten selbst reinigen. &lt;br /&gt;
Die Tasten dürfen höchstens mit einem sehr schwach angefeuchteten Tuch unter Zusatz eines milden Reinigungsmittels oder ggf. auch mit etwas Brennspiritus behandelt werden. Zur Vermeidung von Verunreinigungen zwischen den Manualtasten und dadurch entstehende Störungen sollte niemals über den Tasten radiert werden.&lt;br /&gt;
Die Pedalklaviatur darf in keinem Fall herausgenommen oder auch nur bewegt werden, um darunter Schmutz aufzuwischen, da ansonsten beim Wiedereinsetzen die Spieltrakur beschädigt werden kann. Eine solche Reinigung kann nur der Orgelbauer im Zuge seiner regelmäßigen Wartung tun. Auch mit dem Staubsauger sollte nicht zwischen oder unter &lt;br /&gt;
den Tasten gesaugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heizgeräte im Bereich der Spielanlage ==&lt;br /&gt;
Da im Winter manchmal auch an unbeheizten Tagen das Üben an der Orgel erforderlich ist, werden in vielen Fällen Kleinheizgeräte in Nähe der Spielanlagen aufgestellt. Elektrische Standstrahler, Heizöfen oder Wärmestrahler über den Manualtasten und unter der Orgelbank (sogenannte „Tasten- oder Bankheizungen“) stellen jedoch nicht nur eine ganz &lt;br /&gt;
erhebliche Brandgefahr dar, sondern können auch Schäden an den Klaviaturen, der Spiel mechanik oder dem Orgelgehäuse verursachen. Darüber hinaus verbrauchen diese Geräte sehr viel Energie. Völlig ungefährlich und energiesparend sind dagegen sogenannte „Wärme-Paravents“ (Wandschirme mit Wärmeflächen hinter der Orgelbank) oder Wärmeplatten unter den Pedalklaviaturen, die strahlungsfrei arbeiten. Hier kann der Orgelbauer entsprechend Auskunft geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schädlingsbefall ==&lt;br /&gt;
Der am weitesten verbreitete Schädling in Pfeifenorgeln, aber auch anderen Kirchenausstattungen aus Holz ist die Larve des gemeinen Nagekäfers (anobium punctatum, im Volksmund „Holzwurm“) Die Einflugmonate des kleinen schwarzen Käfers sind Mai bis Juli. Feuchte und nur teilweise beheizte Räume werden zur Ablage der Eier bevorzugt. &lt;br /&gt;
Die Larven können erhebliche Schäden in den Windladen und Holzpfeifen oder aber dem Schnitzwerk historischer Orgeln anrichten, wobei Laubholz besonders gefährdet ist. &lt;br /&gt;
Erkennbar ist Anobienbefall an den runden Fraßlöchern und frischen Holzmehlhäufchen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt für die (noch gefährlicheren) Larven des Hausbocks. Die Fraßlöcher sind hier deutlich größer und immer oval. Aufgrund einer zunehmend hohen Luftfeuchte in den Sommermonaten, ganz besonders jedoch durch das häufig zu rasche und heftige Aufheizen der Kirchenräume und der Bildung eines „Kleinklimas“ kann Schädlingsbefall in der Orgel begünstigt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben dem Befall von Holzschädlingen können auch andere Insekten, Nagetiere (besonders Mäuse und Siebenschläfer), Fledermäuse und Vögel in die Orgel eindringen. Tote Insekten und Insektenkot bilden zusammen mit Schmutz einen organischen Nährboden für Schimmelbefall. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Einflug von Holzschädlingen im Sommer kann wirksam begegnet werden, wenn die zum Lüften im Kirchenraum geöffneten Fenster mit Fliegendraht oder Fliegengitter aus Kunststoff verdeckt sind. Um das Eindringen von Nagetieren zu vermindern, sollten möglichst Nahrungsangebote und Nestmaterial für diese Tiere in Kirchenräumen ganz &lt;br /&gt;
vermieden werden. Dazu zählen z. B. Brot, Körner (von alten Erntekränzen) Heu und Stroh (von Weihnachtskrippen) und Kerzenreste.   &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wird ein starker Verwesungsgeruch aus dem Orgelinneren festgestellt, so ist die Orgelbaufirma zu benachrichtigen, da die aggressiven Zersetzungsstoffe von toten Vögeln oder Fledermäusen (etwa in Orgelpfeifen) weitere Schäden verursachen können.&lt;br /&gt;
Falls sich abends Fledermäuse im Raum befinden, so sollten möglichst einige Fenster weit geöffnet und vor allem das Licht gelöscht werden, da die Tiere bei Licht quasi blind sind und so den Ausflug nicht finden. Auch völlige Stille trägt dazu bei, dass die Tiere wieder &lt;br /&gt;
rasch ausfliegen.   &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wegen strenger Umweltschutzbestimmungen und der Haftung bei Folgeschäden sollte Schädlings-, Schimmel- und Tierbefall niemals in Eigenregie, sondern nur durch den Orgelbauer oder ggf. auch eine zugelassene Entwesungsfirma beseitigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schimmelbefall in Orgeln ==&lt;br /&gt;
Zu einem inzwischen sehr ernsten Problem ist der seit etwa 2000 stark zunehmende Schimmelbefall in Pfeifenorgeln geworden. Hier können die Kirchnerinnen, Küster der Mesner in ihrem Handeln vorbeugend wirken.&lt;br /&gt;
Schimmel in Orgeln entsteht dann, wenn der Raum bei bei kalter Witterung sehr rasch aufgeheizt wird. In der ausgekühlten, meist durch ein Gehäuse abgekapselten und da durch kaum durchlüfteten Orgel entsteht dann ein „Kleinklima“ und es schlägt sich dann  besonders auf den Holzteilen Tauwasser nieder.&lt;br /&gt;
Die bislang für die Schimmelbildung ausgemachten Ursachen, nämlich zu rasches Aufheizen stark ausgekühlter Räume und eine unsachgemäße oder zu geringe Raumbelüftung  sind ohne Zweifel richtig erkannt, aber es wäre falsch, sie als alleinige Gründe zu nennen  oder gar das Kirchnerehrenamt dafür verantwortlich zu machen.&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse weisen vielmehr darauf hin, dass die Schimmelbildung auch mit den deutlich geänderten, globalen Klimabedingungen in Zusammenhang stehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Schimmelbefall im Instrument festgestellt wird, sollte die Orgelsachverständige benachrichtigt werden. Sie wird in der Regel den Umfang feststellen und ggf. Proben abnehmen und zur Analyse in ein Labor geben, um die Schimmelarten feststellen zu lassen. &lt;br /&gt;
Nicht alle Schimmelpilze sind gesundheitsgefährdend, aber einige können es durchaus  sein. Ein Entfernen des Schimmels kann nur der Orgelbauer im Zuge einer Orgelausreinigung vornehmen, er verfügt über die erforderlichen Spezialsauger, Materialien und Schutzausrüstungen. Von Eigenleistungen mit „Schimmel-Ex“ aus dem Baumarkt muss  dringend abgeraten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherung der Orgel bei Baumaßnahmen ==&lt;br /&gt;
Bei Innenrenovierungen des Raumes (z. B. Schleifen, Abschlagen von Putz, Gipser-, Maler- und Stemmarbeiten, wie etwa dem Verlegen von Elektroleitungen) muss die Orgel  gesichert und verpackt („eingehaust“) werden. Dies kann nur der Orgelbauer vornehmen, denn erfahrungsgemäß werden beim Abdecken durch andere Handwerker häufig – unbeabsichtigt – Schäden verursacht. Der Orgelbauer verfügt auch über die erforderliche, atmungsaktive Spezialfolie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelteile auf Dachböden ==&lt;br /&gt;
Gelegentlich befinden sich auch auf den Dachböden von Kirchen unbenutzte, manchmal sogar sehr wertvolle Teile älterer Orgeln (Windladen, Bälge, Pfeifenwerk). Nicht immer  sind sie auf den ersten Blick als Orgelteile erkennbar und werden dann bei Renovierungsarbeiten im Dachboden entfernt. Hier sollte zuvor möglichst der oder die Orgelsachverständige benachrichtigt werden, denn es ist schon vorgekommen, dass man gerade diese Teile bei Restaurierungen dringend brauchte und für teures Geld nachbauen musste.&lt;br /&gt;
Orgelteile auf Dachböden sind manchmal Schätze.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=39</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=39"/>
		<updated>2026-07-10T06:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Link zum Artikel Orgel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Orgel&amp;diff=38</id>
		<title>Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T06:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Weitere Abschnitte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgeln sind seit dem 3. Jh. v. Chr. bekannt. In Kirchen erklangen Orgeln etwa seit dem 9. Jh., zuerst an Bischofssitzen und in Klöstern. Im Spämittelalter wurden die Orgeln  technisch verbessert und kamen in immer mehr Kirchen zum Einsatz.  Mit der Reformation wurde es bald üblich, Orgeln auf einer Empore im Westen des Kirchenschiffes aufzustellen (manchmal auch hinter oder über dem Altar). Um den Gemeindegesang begleiten und einen großen Kirchenraum ausfüllen zu können, wurden große und vollklingende Instrumente benötigt. Der Orgelbau kam, vor allem auch in Deutschland, zu großer Blüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgellandschaft in Deutschland ist vielfältig. Nahezu in jeder Kirche befindet sich eine Orgel. Viele stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
Bekannte und unbekannte Orgelbauer haben sie errichtet. In diesem Zusammenhang  ist Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) hervorzuheben.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt. Sie gehört oft zu den wertvollsten Einrichtungen im Kirchenraum. Pfeifenorgeln sind sehr empfindliche Instrumente und nur Fachleute kennen sich in ihrem komplizierten „Innenleben“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln und (Raum)Klima ==&lt;br /&gt;
Temperaturunterschiede machen einer Pfeifenorgel in der Regel nichts aus, wenn die Werte nicht gerade für längere Zeit um den Gefrierpunkt oder über 5°C liegen. Dann ändert sich nur die Stimmtonhöhe: Bei Wärme steigt sie, bei Kälte sinkt sie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Empfindlich reagieren Orgeln jedoch auf Veränderungen der Luftfeuchte im Raum: Wenn sie unter 40% fällt und der Raum zu trocken ist, besteht die Gefahr des Austrocknens. &lt;br /&gt;
Vor allem das Holz – als wesentlicher Werkstoff jeder Orgel – gibt dann zuviel Feuchtigkeit ab, verändert sich deshalb in seiner Form und nimmt oft bleibenden Schaden. Auch die empfindlichen Lederteile mancher Orgeln können austrocknen. Eine solche Austrocknung tritt vor allem bei Warmluftheizungen auf oder auch dann, wenn am Orgelstandort &lt;br /&gt;
ein „Wärmestau“ (etwa auf der Empore) entsteht. Und schließlich können auch längere, extrem trockene Wetterperioden Schäden in Orgeln verursachen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ebenso kann auch ein zu feuchtes Innenraumklima den Orgeln abträglich sein und zu Schimmelbildung führen. Um dies zu vermeiden, sollte entsprechend [[Lüften|gelüftet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste Möglichkeit, um Schäden nicht nur an Orgeln, sondern auch an anderen Kunstwerken zu vermeiden, ist eine Grundtemperierung von etwa 8°C unter der Woche und ein langsames Auf- und Abheizen (1°C pro Stunde) an den Samstagen und Sonntagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelinneres und Orgelprospekt ==&lt;br /&gt;
Nur Fachpersonal (also Orgelbauer, Orgelsachverständige und ggf. ausgebildete Kirchenmusiker) versteht sich darauf, wie man sich im Inneren einer Orgel bewegen muss. &lt;br /&gt;
Allzu leicht können die empfindlichen und teuren Einzelteile beschädigt werden, was oft zunächst überhaupt nicht bemerkt wird. Deshalb endet die Zuständigkeit von Kirchner, Mesner oder Küsterinnen vor dem Orgelgehäuse. Auch die außen sichtbaren Pfeifen, die sogenannten &lt;br /&gt;
„Prospektpfeifen“, sollten nicht angefasst werden. Vor allem den Metallpfeifen aus einer dünnwandigen Zinn/Blei-Legierung ist die Berührung – außer durch den Orgelbauer – nicht zuträglich; schon ein leichtes Abstauben wäre falsch, weil dadurch die Klangbildung &lt;br /&gt;
verändert werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartungsarbeiten an der Orgel sollten also nur durch Fachleute erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelmotor ==&lt;br /&gt;
Die regelmäßigen Wartungsmaßnahmen am elektrischen Winderzeuger einer Orgel (z. B. das Ölen oder Schmieren der Lager) sollten ausschließlich vom Orgelbauer und elektrische Anschlussarbeiten durch einen konzessionierten Elektrikbetrieb ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
Es sollte stets darauf geachtet werden, dass der Winderzeuger jeweils nach Gebrauch der Orgel abgeschaltet wird, um ein Heißlaufen und – bei älteren Motoren – ggf. sogar Brandgefahr zu vermeiden. Bei neueren Orgeln ist als Kontrolle meist die Beleuchtung der Pedalklaviatur mit dem Windmotor zusammengeschaltet. Sollte sie unbeaufsichtigt &lt;br /&gt;
(etwa nachts) eingeschaltet sein, so ist die Einschaltung des Windmotors zu überprüfen (Windgeräusche in der Orgel, Klingen von Tasten bei gezogenen Registern) und dieser notfalls auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blasebälge ==&lt;br /&gt;
Zur Speicherung und Regulierung des Orgelwindes haben viele Orgeln in Nähe des elektrischen Winderzeugers auch einen oder mehrere Blasebälge. In vielen Fällen befinden sich diese Bälge hinter der Orgel oder manchmal auch auf dem Dachboden. Wiederum gilt: Der Blasebalg bleibe vom Nichtfachmann unberührt! Das heißt, man darf an den Gewichten (Steine, Kästen mit Sand) oder Spannfedern, die oben aufliegen und den Druck &lt;br /&gt;
der Orgelluft regulieren, nicht das Geringste verändern. Auf den Blasebalg sollte man auch nichts legen (Gerümpel, Stühle, alte Gesangbücher etc.). Auch an der Schnur oder Kette, die vom Balg aus meist zum Windregler läuft, darf nichts verändert werden. Sie muss sich frei bewegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege, Wartung und Stimmung der Orgel ==&lt;br /&gt;
Jede Kirchengemeinde sollte möglichst einen Wartungs- und Stimmvertrag (auch Orgelpflegevertrag genannt) mit einer Orgelbaufirma abschließen. Darin ist festgelegt, in welchen Zeitabschnitten die Orgelbauer:in erscheint (meist im Abstand von ein oder zwei Jahren) und ob die Gemeinde einen „Tastenhalter“ zum Stimmen stellen muss. Die Orgelbauer:in wird dabei das Instrument nicht nur regelmäßig nachstimmen, sondern – fast noch wichtiger – die Orgel auch auf einwandfreie Funktion, Schädlinge und klimatisch bedingte &lt;br /&gt;
Veränderungen durchsehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des Stimmens (bei kleinen und mittleren Orgeln in der Regel etwa einen Tag) sollte die Raumtemperatur möglichst völlig konstant sein. Aus diesem Grund werden Orgeln meist in den Sommermonaten gestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbedingt erforderlich, die technischen Zugänge zur Orgel (z. B. seitliche und hintere Klappen, Türen oder Füllungen) stets frei zu halten und nicht etwa mit Reservestühlen, der Weihnachtskrippe, Notenständern oder ähnlichem zu „verbauen“.&lt;br /&gt;
Mit der Orgelbauer:in können alle weiteren, die Kirchner oder Küsterinnen betreffenden Fragen abgesprochen werden. Wenn der Orgelbauer größere Schäden feststellt oder eine – alle 15 - 20 Jahre bei einer Pfeifenorgel fällige – „Hauptausreinigung“ fällig wird, so muss er der Kirchengemeinde schriftlich darüber Bericht erstatten. Dann sollte in der Regel auch der oder die landeskirchliche Orgelsachverständige eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielanlage ==&lt;br /&gt;
Die Spielanlage einer Orgel befindet sich entweder am Instrument selbst (vorn mittig, seitlich oder – seltener – dahinter) oder aber als „freistehender Spieltisch“ von der Orgel abgesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Organist oder die Organistin werden in der Regel die Manualtasten selbst reinigen. &lt;br /&gt;
Die Tasten dürfen höchstens mit einem sehr schwach angefeuchteten Tuch unter Zusatz eines milden Reinigungsmittels oder ggf. auch mit etwas Brennspiritus behandelt werden. Zur Vermeidung von Verunreinigungen zwischen den Manualtasten und dadurch entstehende Störungen sollte niemals über den Tasten radiert werden.&lt;br /&gt;
Die Pedalklaviatur darf in keinem Fall herausgenommen oder auch nur bewegt werden, um darunter Schmutz aufzuwischen, da ansonsten beim Wiedereinsetzen die Spieltrakur beschädigt werden kann. Eine solche Reinigung kann nur der Orgelbauer im Zuge seiner regelmäßigen Wartung tun. Auch mit dem Staubsauger sollte nicht zwischen oder unter &lt;br /&gt;
den Tasten gesaugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heizgeräte im Bereich der Spielanlage ==&lt;br /&gt;
Da im Winter manchmal auch an unbeheizten Tagen das Üben an der Orgel erforderlich ist, werden in vielen Fällen Kleinheizgeräte in Nähe der Spielanlagen aufgestellt. Elektrische Standstrahler, Heizöfen oder Wärmestrahler über den Manualtasten und unter der Orgelbank (sogenannte „Tasten- oder Bankheizungen“) stellen jedoch nicht nur eine ganz &lt;br /&gt;
erhebliche Brandgefahr dar, sondern können auch Schäden an den Klaviaturen, der Spiel mechanik oder dem Orgelgehäuse verursachen. Darüber hinaus verbrauchen diese Geräte sehr viel Energie. Völlig ungefährlich und energiesparend sind dagegen sogenannte „Wärme-Paravents“ (Wandschirme mit Wärmeflächen hinter der Orgelbank) oder Wärmeplatten unter den Pedalklaviaturen, die strahlungsfrei arbeiten. Hier kann der Orgelbauer entsprechend Auskunft geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schädlingsbefall ==&lt;br /&gt;
Der am weitesten verbreitete Schädling in Pfeifenorgeln, aber auch anderen Kirchenausstattungen aus Holz ist die Larve des gemeinen Nagekäfers (anobium punctatum, im Volksmund „Holzwurm“) Die Einflugmonate des kleinen schwarzen Käfers sind Mai bis Juli. Feuchte und nur teilweise beheizte Räume werden zur Ablage der Eier bevorzugt. &lt;br /&gt;
Die Larven können erhebliche Schäden in den Windladen und Holzpfeifen oder aber dem Schnitzwerk historischer Orgeln anrichten, wobei Laubholz besonders gefährdet ist. &lt;br /&gt;
Erkennbar ist Anobienbefall an den runden Fraßlöchern und frischen Holzmehlhäufchen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt für die (noch gefährlicheren) Larven des Hausbocks. Die Fraßlöcher sind hier deutlich größer und immer oval. Aufgrund einer zunehmend hohen Luftfeuchte in den Sommermonaten, ganz besonders jedoch durch das häufig zu rasche und heftige Aufheizen der Kirchenräume und der Bildung eines „Kleinklimas“ kann Schädlingsbefall in der Orgel begünstigt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben dem Befall von Holzschädlingen können auch andere Insekten, Nagetiere (besonders Mäuse und Siebenschläfer), Fledermäuse und Vögel in die Orgel eindringen. Tote Insekten und Insektenkot bilden zusammen mit Schmutz einen organischen Nährboden für Schimmelbefall. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Einflug von Holzschädlingen im Sommer kann wirksam begegnet werden, wenn die zum Lüften im Kirchenraum geöffneten Fenster mit Fliegendraht oder Fliegengitter aus Kunststoff verdeckt sind. Um das Eindringen von Nagetieren zu vermindern, sollten möglichst Nahrungsangebote und Nestmaterial für diese Tiere in Kirchenräumen ganz &lt;br /&gt;
vermieden werden. Dazu zählen z. B. Brot, Körner (von alten Erntekränzen) Heu und Stroh (von Weihnachtskrippen) und Kerzenreste.   &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wird ein starker Verwesungsgeruch aus dem Orgelinneren festgestellt, so ist die Orgelbaufirma zu benachrichtigen, da die aggressiven Zersetzungsstoffe von toten Vögeln oder Fledermäusen (etwa in Orgelpfeifen) weitere Schäden verursachen können.&lt;br /&gt;
Falls sich abends Fledermäuse im Raum befinden, so sollten möglichst einige Fenster weit geöffnet und vor allem das Licht gelöscht werden, da die Tiere bei Licht quasi blind sind und so den Ausflug nicht finden. Auch völlige Stille trägt dazu bei, dass die Tiere wieder &lt;br /&gt;
rasch ausfliegen.   &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf gar keinen Fall sollte Schädlings-, Schimmel- und Tierbefall wegen strenger Umweltschutzbestimmungen und der Haftung bei Folgeschäden niemals in Eigenregie sondern nur durch den Orgelbauer oder ggf. auch eine zugelassene Entwesungsfirma beseitigt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Diskussion:Orgel&amp;diff=37</id>
		<title>Diskussion:Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T06:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Rechteklärung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Noch das Gottesdienstinstitut Bayern informieren und um Einverständnis bitten, die Texte zu verwenden.&lt;br /&gt;
Einladung zur Mitarbeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Orgel&amp;diff=36</id>
		<title>Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T06:35:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Abschnitt: Spielanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgeln sind seit dem 3. Jh. v. Chr. bekannt. In Kirchen erklangen Orgeln etwa seit dem 9. Jh., zuerst an Bischofssitzen und in Klöstern. Im Spämittelalter wurden die Orgeln  technisch verbessert und kamen in immer mehr Kirchen zum Einsatz.  Mit der Reformation wurde es bald üblich, Orgeln auf einer Empore im Westen des Kirchenschiffes aufzustellen (manchmal auch hinter oder über dem Altar). Um den Gemeindegesang begleiten und einen großen Kirchenraum ausfüllen zu können, wurden große und vollklingende Instrumente benötigt. Der Orgelbau kam, vor allem auch in Deutschland, zu großer Blüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgellandschaft in Deutschland ist vielfältig. Nahezu in jeder Kirche befindet sich eine Orgel. Viele stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
Bekannte und unbekannte Orgelbauer haben sie errichtet. In diesem Zusammenhang  ist Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) hervorzuheben.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt. Sie gehört oft zu den wertvollsten Einrichtungen im Kirchenraum. Pfeifenorgeln sind sehr empfindliche Instrumente und nur Fachleute kennen sich in ihrem komplizierten „Innenleben“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln und (Raum)Klima ==&lt;br /&gt;
Temperaturunterschiede machen einer Pfeifenorgel in der Regel nichts aus, wenn die Werte nicht gerade für längere Zeit um den Gefrierpunkt oder über 5°C liegen. Dann ändert sich nur die Stimmtonhöhe: Bei Wärme steigt sie, bei Kälte sinkt sie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Empfindlich reagieren Orgeln jedoch auf Veränderungen der Luftfeuchte im Raum: Wenn sie unter 40% fällt und der Raum zu trocken ist, besteht die Gefahr des Austrocknens. &lt;br /&gt;
Vor allem das Holz – als wesentlicher Werkstoff jeder Orgel – gibt dann zuviel Feuchtigkeit ab, verändert sich deshalb in seiner Form und nimmt oft bleibenden Schaden. Auch die empfindlichen Lederteile mancher Orgeln können austrocknen. Eine solche Austrocknung tritt vor allem bei Warmluftheizungen auf oder auch dann, wenn am Orgelstandort &lt;br /&gt;
ein „Wärmestau“ (etwa auf der Empore) entsteht. Und schließlich können auch längere, extrem trockene Wetterperioden Schäden in Orgeln verursachen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ebenso kann auch ein zu feuchtes Innenraumklima den Orgeln abträglich sein und zu Schimmelbildung führen. Um dies zu vermeiden, sollte entsprechend [[Lüften|gelüftet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste Möglichkeit, um Schäden nicht nur an Orgeln, sondern auch an anderen Kunstwerken zu vermeiden, ist eine Grundtemperierung von etwa 8°C unter der Woche und ein langsames Auf- und Abheizen (1°C pro Stunde) an den Samstagen und Sonntagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelinneres und Orgelprospekt ==&lt;br /&gt;
Nur Fachpersonal (also Orgelbauer, Orgelsachverständige und ggf. ausgebildete Kirchenmusiker) versteht sich darauf, wie man sich im Inneren einer Orgel bewegen muss. &lt;br /&gt;
Allzu leicht können die empfindlichen und teuren Einzelteile beschädigt werden, was oft zunächst überhaupt nicht bemerkt wird. Deshalb endet die Zuständigkeit von Kirchner, Mesner oder Küsterinnen vor dem Orgelgehäuse. Auch die außen sichtbaren Pfeifen, die sogenannten &lt;br /&gt;
„Prospektpfeifen“, sollten nicht angefasst werden. Vor allem den Metallpfeifen aus einer dünnwandigen Zinn/Blei-Legierung ist die Berührung – außer durch den Orgelbauer – nicht zuträglich; schon ein leichtes Abstauben wäre falsch, weil dadurch die Klangbildung &lt;br /&gt;
verändert werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartungsarbeiten an der Orgel sollten also nur durch Fachleute erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelmotor ==&lt;br /&gt;
Die regelmäßigen Wartungsmaßnahmen am elektrischen Winderzeuger einer Orgel (z. B. das Ölen oder Schmieren der Lager) sollten ausschließlich vom Orgelbauer und elektrische Anschlussarbeiten durch einen konzessionierten Elektrikbetrieb ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
Es sollte stets darauf geachtet werden, dass der Winderzeuger jeweils nach Gebrauch der Orgel abgeschaltet wird, um ein Heißlaufen und – bei älteren Motoren – ggf. sogar Brandgefahr zu vermeiden. Bei neueren Orgeln ist als Kontrolle meist die Beleuchtung der Pedalklaviatur mit dem Windmotor zusammengeschaltet. Sollte sie unbeaufsichtigt &lt;br /&gt;
(etwa nachts) eingeschaltet sein, so ist die Einschaltung des Windmotors zu überprüfen (Windgeräusche in der Orgel, Klingen von Tasten bei gezogenen Registern) und dieser notfalls auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blasebälge ==&lt;br /&gt;
Zur Speicherung und Regulierung des Orgelwindes haben viele Orgeln in Nähe des elektrischen Winderzeugers auch einen oder mehrere Blasebälge. In vielen Fällen befinden sich diese Bälge hinter der Orgel oder manchmal auch auf dem Dachboden. Wiederum gilt: Der Blasebalg bleibe vom Nichtfachmann unberührt! Das heißt, man darf an den Gewichten (Steine, Kästen mit Sand) oder Spannfedern, die oben aufliegen und den Druck &lt;br /&gt;
der Orgelluft regulieren, nicht das Geringste verändern. Auf den Blasebalg sollte man auch nichts legen (Gerümpel, Stühle, alte Gesangbücher etc.). Auch an der Schnur oder Kette, die vom Balg aus meist zum Windregler läuft, darf nichts verändert werden. Sie muss sich frei bewegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege, Wartung und Stimmung der Orgel ==&lt;br /&gt;
Jede Kirchengemeinde sollte möglichst einen Wartungs- und Stimmvertrag (auch Orgelpflegevertrag genannt) mit einer Orgelbaufirma abschließen. Darin ist festgelegt, in welchen Zeitabschnitten die Orgelbauer:in erscheint (meist im Abstand von ein oder zwei Jahren) und ob die Gemeinde einen „Tastenhalter“ zum Stimmen stellen muss. Die Orgelbauer:in wird dabei das Instrument nicht nur regelmäßig nachstimmen, sondern – fast noch wichtiger – die Orgel auch auf einwandfreie Funktion, Schädlinge und klimatisch bedingte &lt;br /&gt;
Veränderungen durchsehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des Stimmens (bei kleinen und mittleren Orgeln in der Regel etwa einen Tag) sollte die Raumtemperatur möglichst völlig konstant sein. Aus diesem Grund werden Orgeln meist in den Sommermonaten gestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbedingt erforderlich, die technischen Zugänge zur Orgel (z. B. seitliche und hintere Klappen, Türen oder Füllungen) stets frei zu halten und nicht etwa mit Reservestühlen, der Weihnachtskrippe, Notenständern oder ähnlichem zu „verbauen“.&lt;br /&gt;
Mit der Orgelbauer:in können alle weiteren, die Kirchner oder Küsterinnen betreffenden Fragen abgesprochen werden. Wenn der Orgelbauer größere Schäden feststellt oder eine – alle 15 - 20 Jahre bei einer Pfeifenorgel fällige – „Hauptausreinigung“ fällig wird, so muss er der Kirchengemeinde schriftlich darüber Bericht erstatten. Dann sollte in der Regel auch der oder die landeskirchliche Orgelsachverständige eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielanlage ==&lt;br /&gt;
Die Spielanlage einer Orgel befindet sich entweder am Instrument selbst (vorn mittig, seitlich oder – seltener – dahinter) oder aber als „freistehender Spieltisch“ von der Orgel abgesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Organist oder die Organistin werden in der Regel die Manualtasten selbst reinigen. &lt;br /&gt;
Die Tasten dürfen höchstens mit einem sehr schwach angefeuchteten Tuch unter Zusatz eines milden Reinigungsmittels oder ggf. auch mit etwas Brennspiritus behandelt werden. Zur Vermeidung von Verunreinigungen zwischen den Manualtasten und dadurch entstehende Störungen sollte niemals über den Tasten radiert werden.&lt;br /&gt;
Die Pedalklaviatur darf in keinem Fall herausgenommen oder auch nur bewegt werden, um darunter Schmutz aufzuwischen, da ansonsten beim Wiedereinsetzen die Spieltrakur beschädigt werden kann. Eine solche Reinigung kann nur der Orgelbauer im Zuge seiner regelmäßigen Wartung tun. Auch mit dem Staubsauger sollte nicht zwischen oder unter &lt;br /&gt;
den Tasten gesaugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heizgeräte im Bereich der Spielanlage ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Orgel&amp;diff=35</id>
		<title>Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T06:31:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Abschnitt: Pflege, Wartung und Stimmung der Orgel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgeln sind seit dem 3. Jh. v. Chr. bekannt. In Kirchen erklangen Orgeln etwa seit dem 9. Jh., zuerst an Bischofssitzen und in Klöstern. Im Spämittelalter wurden die Orgeln  technisch verbessert und kamen in immer mehr Kirchen zum Einsatz.  Mit der Reformation wurde es bald üblich, Orgeln auf einer Empore im Westen des Kirchenschiffes aufzustellen (manchmal auch hinter oder über dem Altar). Um den Gemeindegesang begleiten und einen großen Kirchenraum ausfüllen zu können, wurden große und vollklingende Instrumente benötigt. Der Orgelbau kam, vor allem auch in Deutschland, zu großer Blüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgellandschaft in Deutschland ist vielfältig. Nahezu in jeder Kirche befindet sich eine Orgel. Viele stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
Bekannte und unbekannte Orgelbauer haben sie errichtet. In diesem Zusammenhang  ist Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) hervorzuheben.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt. Sie gehört oft zu den wertvollsten Einrichtungen im Kirchenraum. Pfeifenorgeln sind sehr empfindliche Instrumente und nur Fachleute kennen sich in ihrem komplizierten „Innenleben“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln und (Raum)Klima ==&lt;br /&gt;
Temperaturunterschiede machen einer Pfeifenorgel in der Regel nichts aus, wenn die Werte nicht gerade für längere Zeit um den Gefrierpunkt oder über 5°C liegen. Dann ändert sich nur die Stimmtonhöhe: Bei Wärme steigt sie, bei Kälte sinkt sie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Empfindlich reagieren Orgeln jedoch auf Veränderungen der Luftfeuchte im Raum: Wenn sie unter 40% fällt und der Raum zu trocken ist, besteht die Gefahr des Austrocknens. &lt;br /&gt;
Vor allem das Holz – als wesentlicher Werkstoff jeder Orgel – gibt dann zuviel Feuchtigkeit ab, verändert sich deshalb in seiner Form und nimmt oft bleibenden Schaden. Auch die empfindlichen Lederteile mancher Orgeln können austrocknen. Eine solche Austrocknung tritt vor allem bei Warmluftheizungen auf oder auch dann, wenn am Orgelstandort &lt;br /&gt;
ein „Wärmestau“ (etwa auf der Empore) entsteht. Und schließlich können auch längere, extrem trockene Wetterperioden Schäden in Orgeln verursachen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ebenso kann auch ein zu feuchtes Innenraumklima den Orgeln abträglich sein und zu Schimmelbildung führen. Um dies zu vermeiden, sollte entsprechend [[Lüften|gelüftet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste Möglichkeit, um Schäden nicht nur an Orgeln, sondern auch an anderen Kunstwerken zu vermeiden, ist eine Grundtemperierung von etwa 8°C unter der Woche und ein langsames Auf- und Abheizen (1°C pro Stunde) an den Samstagen und Sonntagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelinneres und Orgelprospekt ==&lt;br /&gt;
Nur Fachpersonal (also Orgelbauer, Orgelsachverständige und ggf. ausgebildete Kirchenmusiker) versteht sich darauf, wie man sich im Inneren einer Orgel bewegen muss. &lt;br /&gt;
Allzu leicht können die empfindlichen und teuren Einzelteile beschädigt werden, was oft zunächst überhaupt nicht bemerkt wird. Deshalb endet die Zuständigkeit von Kirchner, Mesner oder Küsterinnen vor dem Orgelgehäuse. Auch die außen sichtbaren Pfeifen, die sogenannten &lt;br /&gt;
„Prospektpfeifen“, sollten nicht angefasst werden. Vor allem den Metallpfeifen aus einer dünnwandigen Zinn/Blei-Legierung ist die Berührung – außer durch den Orgelbauer – nicht zuträglich; schon ein leichtes Abstauben wäre falsch, weil dadurch die Klangbildung &lt;br /&gt;
verändert werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartungsarbeiten an der Orgel sollten also nur durch Fachleute erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelmotor ==&lt;br /&gt;
Die regelmäßigen Wartungsmaßnahmen am elektrischen Winderzeuger einer Orgel (z. B. das Ölen oder Schmieren der Lager) sollten ausschließlich vom Orgelbauer und elektrische Anschlussarbeiten durch einen konzessionierten Elektrikbetrieb ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
Es sollte stets darauf geachtet werden, dass der Winderzeuger jeweils nach Gebrauch der Orgel abgeschaltet wird, um ein Heißlaufen und – bei älteren Motoren – ggf. sogar Brandgefahr zu vermeiden. Bei neueren Orgeln ist als Kontrolle meist die Beleuchtung der Pedalklaviatur mit dem Windmotor zusammengeschaltet. Sollte sie unbeaufsichtigt &lt;br /&gt;
(etwa nachts) eingeschaltet sein, so ist die Einschaltung des Windmotors zu überprüfen (Windgeräusche in der Orgel, Klingen von Tasten bei gezogenen Registern) und dieser notfalls auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blasebälge ==&lt;br /&gt;
Zur Speicherung und Regulierung des Orgelwindes haben viele Orgeln in Nähe des elektrischen Winderzeugers auch einen oder mehrere Blasebälge. In vielen Fällen befinden sich diese Bälge hinter der Orgel oder manchmal auch auf dem Dachboden. Wiederum gilt: Der Blasebalg bleibe vom Nichtfachmann unberührt! Das heißt, man darf an den Gewichten (Steine, Kästen mit Sand) oder Spannfedern, die oben aufliegen und den Druck &lt;br /&gt;
der Orgelluft regulieren, nicht das Geringste verändern. Auf den Blasebalg sollte man auch nichts legen (Gerümpel, Stühle, alte Gesangbücher etc.). Auch an der Schnur oder Kette, die vom Balg aus meist zum Windregler läuft, darf nichts verändert werden. Sie muss sich frei bewegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege, Wartung und Stimmung der Orgel ==&lt;br /&gt;
Jede Kirchengemeinde sollte möglichst einen Wartungs- und Stimmvertrag (auch Orgelpflegevertrag genannt) mit einer Orgelbaufirma abschließen. Darin ist festgelegt, in welchen Zeitabschnitten die Orgelbauer:in erscheint (meist im Abstand von ein oder zwei Jahren) und ob die Gemeinde einen „Tastenhalter“ zum Stimmen stellen muss. Die Orgelbauer:in wird dabei das Instrument nicht nur regelmäßig nachstimmen, sondern – fast noch wichtiger – die Orgel auch auf einwandfreie Funktion, Schädlinge und klimatisch bedingte &lt;br /&gt;
Veränderungen durchsehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des Stimmens (bei kleinen und mittleren Orgeln in der Regel etwa einen Tag) sollte die Raumtemperatur möglichst völlig konstant sein. Aus diesem Grund werden Orgeln meist in den Sommermonaten gestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbedingt erforderlich, die technischen Zugänge zur Orgel (z. B. seitliche und hintere Klappen, Türen oder Füllungen) stets frei zu halten und nicht etwa mit Reservestühlen, der Weihnachtskrippe, Notenständern oder ähnlichem zu „verbauen“.&lt;br /&gt;
Mit der Orgelbauer:in können alle weiteren, die Kirchner oder Küsterinnen betreffenden Fragen abgesprochen werden. Wenn der Orgelbauer größere Schäden feststellt oder eine – alle 15 - 20 Jahre bei einer Pfeifenorgel fällige – „Hauptausreinigung“ fällig wird, so muss er der Kirchengemeinde schriftlich darüber Bericht erstatten. Dann sollte in der &lt;br /&gt;
Regel auch der oder die landeskirchliche Orgelsachverständige eingeschaltet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<title>Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T06:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Abschnitte: Orgelmotor und Blasebälge&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgeln sind seit dem 3. Jh. v. Chr. bekannt. In Kirchen erklangen Orgeln etwa seit dem 9. Jh., zuerst an Bischofssitzen und in Klöstern. Im Spämittelalter wurden die Orgeln  technisch verbessert und kamen in immer mehr Kirchen zum Einsatz.  Mit der Reformation wurde es bald üblich, Orgeln auf einer Empore im Westen des Kirchenschiffes aufzustellen (manchmal auch hinter oder über dem Altar). Um den Gemeindegesang begleiten und einen großen Kirchenraum ausfüllen zu können, wurden große und vollklingende Instrumente benötigt. Der Orgelbau kam, vor allem auch in Deutschland, zu großer Blüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgellandschaft in Deutschland ist vielfältig. Nahezu in jeder Kirche befindet sich eine Orgel. Viele stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
Bekannte und unbekannte Orgelbauer haben sie errichtet. In diesem Zusammenhang  ist Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) hervorzuheben.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt. Sie gehört oft zu den wertvollsten Einrichtungen im Kirchenraum. Pfeifenorgeln sind sehr empfindliche Instrumente und nur Fachleute kennen sich in ihrem komplizierten „Innenleben“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln und (Raum)Klima ==&lt;br /&gt;
Temperaturunterschiede machen einer Pfeifenorgel in der Regel nichts aus, wenn die Werte nicht gerade für längere Zeit um den Gefrierpunkt oder über 5°C liegen. Dann ändert sich nur die Stimmtonhöhe: Bei Wärme steigt sie, bei Kälte sinkt sie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Empfindlich reagieren Orgeln jedoch auf Veränderungen der Luftfeuchte im Raum: Wenn sie unter 40% fällt und der Raum zu trocken ist, besteht die Gefahr des Austrocknens. &lt;br /&gt;
Vor allem das Holz – als wesentlicher Werkstoff jeder Orgel – gibt dann zuviel Feuchtigkeit ab, verändert sich deshalb in seiner Form und nimmt oft bleibenden Schaden. Auch die empfindlichen Lederteile mancher Orgeln können austrocknen. Eine solche Austrocknung tritt vor allem bei Warmluftheizungen auf oder auch dann, wenn am Orgelstandort &lt;br /&gt;
ein „Wärmestau“ (etwa auf der Empore) entsteht. Und schließlich können auch längere, extrem trockene Wetterperioden Schäden in Orgeln verursachen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ebenso kann auch ein zu feuchtes Innenraumklima den Orgeln abträglich sein und zu Schimmelbildung führen. Um dies zu vermeiden, sollte entsprechend [[Lüften|gelüftet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste Möglichkeit, um Schäden nicht nur an Orgeln, sondern auch an anderen Kunstwerken zu vermeiden, ist eine Grundtemperierung von etwa 8°C unter der Woche und ein langsames Auf- und Abheizen (1°C pro Stunde) an den Samstagen und Sonntagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelinneres und Orgelprospekt ==&lt;br /&gt;
Nur Fachpersonal (also Orgelbauer, Orgelsachverständige und ggf. ausgebildete Kirchenmusiker) versteht sich darauf, wie man sich im Inneren einer Orgel bewegen muss. &lt;br /&gt;
Allzu leicht können die empfindlichen und teuren Einzelteile beschädigt werden, was oft zunächst überhaupt nicht bemerkt wird. Deshalb endet die Zuständigkeit von Kirchner, Mesner oder Küsterinnen vor dem Orgelgehäuse. Auch die außen sichtbaren Pfeifen, die sogenannten &lt;br /&gt;
„Prospektpfeifen“, sollten nicht angefasst werden. Vor allem den Metallpfeifen aus einer dünnwandigen Zinn/Blei-Legierung ist die Berührung – außer durch den Orgelbauer – nicht zuträglich; schon ein leichtes Abstauben wäre falsch, weil dadurch die Klangbildung &lt;br /&gt;
verändert werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartungsarbeiten an der Orgel sollten also nur durch Fachleute erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelmotor ==&lt;br /&gt;
Die regelmäßigen Wartungsmaßnahmen am elektrischen Winderzeuger einer Orgel (z. B. das Ölen oder Schmieren der Lager) sollten ausschließlich vom Orgelbauer und elektrische Anschlussarbeiten durch einen konzessionierten Elektrikbetrieb ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
Es sollte stets darauf geachtet werden, dass der Winderzeuger jeweils nach Gebrauch der Orgel abgeschaltet wird, um ein Heißlaufen und – bei älteren Motoren – ggf. sogar Brandgefahr zu vermeiden. Bei neueren Orgeln ist als Kontrolle meist die Beleuchtung der Pedalklaviatur mit dem Windmotor zusammengeschaltet. Sollte sie unbeaufsichtigt &lt;br /&gt;
(etwa nachts) eingeschaltet sein, so ist die Einschaltung des Windmotors zu überprüfen (Windgeräusche in der Orgel, Klingen von Tasten bei gezogenen Registern) und dieser notfalls auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blasebälge ==&lt;br /&gt;
Zur Speicherung und Regulierung des Orgelwindes haben viele Orgeln in Nähe des elektrischen Winderzeugers auch einen oder mehrere Blasebälge. In vielen Fällen befinden sich diese Bälge hinter der Orgel oder manchmal auch auf dem Dachboden. Wiederum gilt: Der Blasebalg bleibe vom Nichtfachmann unberührt! Das heißt, man darf an den Gewichten (Steine, Kästen mit Sand) oder Spannfedern, die oben aufliegen und den Druck &lt;br /&gt;
der Orgelluft regulieren, nicht das Geringste verändern. Auf den Blasebalg sollte man auch nichts legen (Gerümpel, Stühle, alte Gesangbücher etc.). Auch an der Schnur oder Kette, die vom Balg aus meist zum Windregler läuft, darf nichts verändert werden. Sie muss sich frei bewegen können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Orgel&amp;diff=33</id>
		<title>Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T06:23:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Abschnitt: Orgelinneres und Orgelprospket&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgeln sind seit dem 3. Jh. v. Chr. bekannt. In Kirchen erklangen Orgeln etwa seit dem 9. Jh., zuerst an Bischofssitzen und in Klöstern. Im Spämittelalter wurden die Orgeln  technisch verbessert und kamen in immer mehr Kirchen zum Einsatz.  Mit der Reformation wurde es bald üblich, Orgeln auf einer Empore im Westen des Kirchenschiffes aufzustellen (manchmal auch hinter oder über dem Altar). Um den Gemeindegesang begleiten und einen großen Kirchenraum ausfüllen zu können, wurden große und vollklingende Instrumente benötigt. Der Orgelbau kam, vor allem auch in Deutschland, zu großer Blüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgellandschaft in Deutschland ist vielfältig. Nahezu in jeder Kirche befindet sich eine Orgel. Viele stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
Bekannte und unbekannte Orgelbauer haben sie errichtet. In diesem Zusammenhang  ist Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) hervorzuheben.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt. Sie gehört oft zu den wertvollsten Einrichtungen im Kirchenraum. Pfeifenorgeln sind sehr empfindliche Instrumente und nur Fachleute kennen sich in ihrem komplizierten „Innenleben“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln und (Raum)Klima ==&lt;br /&gt;
Temperaturunterschiede machen einer Pfeifenorgel in der Regel nichts aus, wenn die Werte nicht gerade für längere Zeit um den Gefrierpunkt oder über 5°C liegen. Dann ändert sich nur die Stimmtonhöhe: Bei Wärme steigt sie, bei Kälte sinkt sie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Empfindlich reagieren Orgeln jedoch auf Veränderungen der Luftfeuchte im Raum: Wenn sie unter 40% fällt und der Raum zu trocken ist, besteht die Gefahr des Austrocknens. &lt;br /&gt;
Vor allem das Holz – als wesentlicher Werkstoff jeder Orgel – gibt dann zuviel Feuchtigkeit ab, verändert sich deshalb in seiner Form und nimmt oft bleibenden Schaden. Auch die empfindlichen Lederteile mancher Orgeln können austrocknen. Eine solche Austrocknung tritt vor allem bei Warmluftheizungen auf oder auch dann, wenn am Orgelstandort &lt;br /&gt;
ein „Wärmestau“ (etwa auf der Empore) entsteht. Und schließlich können auch längere, extrem trockene Wetterperioden Schäden in Orgeln verursachen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ebenso kann auch ein zu feuchtes Innenraumklima den Orgeln abträglich sein und zu Schimmelbildung führen. Um dies zu vermeiden, sollte entsprechend [[Lüften|gelüftet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste Möglichkeit, um Schäden nicht nur an Orgeln, sondern auch an anderen Kunstwerken zu vermeiden, ist eine Grundtemperierung von etwa 8°C unter der Woche und ein langsames Auf- und Abheizen (1°C pro Stunde) an den Samstagen und Sonntagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelinneres und Orgelprospekt ==&lt;br /&gt;
Nur Fachpersonal (also Orgelbauer, Orgelsachverständige und ggf. ausgebildete Kirchenmusiker) versteht sich darauf, wie man sich im Inneren einer Orgel bewegen muss. &lt;br /&gt;
Allzu leicht können die empfindlichen und teuren Einzelteile beschädigt werden, was oft zunächst überhaupt nicht bemerkt wird. Deshalb endet die Zuständigkeit von Kirchner, Mesner oder Küsterinnen vor dem Orgelgehäuse. Auch die außen sichtbaren Pfeifen, die sogenannten &lt;br /&gt;
„Prospektpfeifen“, sollten nicht angefasst werden. Vor allem den Metallpfeifen aus einer dünnwandigen Zinn/Blei-Legierung ist die Berührung – außer durch den Orgelbauer – nicht zuträglich; schon ein leichtes Abstauben wäre falsch, weil dadurch die Klangbildung &lt;br /&gt;
verändert werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartungsarbeiten an der Orgel sollten also nur durch Fachleute erfolgen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Orgel&amp;diff=32</id>
		<title>Orgel</title>
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		<updated>2026-07-10T06:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel angelegt + Grundtext + Orgel und Raumklima&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgeln sind seit dem 3. Jh. v. Chr. bekannt. In Kirchen erklangen Orgeln etwa seit dem 9. Jh., zuerst an Bischofssitzen und in Klöstern. Im Spämittelalter wurden die Orgeln  technisch verbessert und kamen in immer mehr Kirchen zum Einsatz.  Mit der Reformation wurde es bald üblich, Orgeln auf einer Empore im Westen des Kirchenschiffes aufzustellen (manchmal auch hinter oder über dem Altar). Um den Gemeindegesang begleiten und einen großen Kirchenraum ausfüllen zu können, wurden große und vollklingende Instrumente benötigt. Der Orgelbau kam, vor allem auch in Deutschland, zu großer Blüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgellandschaft in Deutschland ist vielfältig. Nahezu in jeder Kirche befindet sich eine Orgel. Viele stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
Bekannte und unbekannte Orgelbauer haben sie errichtet. In diesem Zusammenhang  ist Gottfried Silbermann (* 14. Januar 1683 in Kleinbobritzsch (Erzgebirge); † 4. August 1753 in Dresden) hervorzuheben.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Königin der Instrumente“ wird die Orgel genannt. Sie gehört oft zu den wertvollsten Einrichtungen im Kirchenraum. Pfeifenorgeln sind sehr empfindliche Instrumente und nur Fachleute kennen sich in ihrem komplizierten „Innenleben“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln und (Raum)Klima ==&lt;br /&gt;
Temperaturunterschiede machen einer Pfeifenorgel in der Regel nichts aus, wenn die Werte nicht gerade für längere Zeit um den Gefrierpunkt oder über 5°C liegen. Dann ändert sich nur die Stimmtonhöhe: Bei Wärme steigt sie, bei Kälte sinkt sie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Empfindlich reagieren Orgeln jedoch auf Veränderungen der Luftfeuchte im Raum: Wenn sie unter 40% fällt und der Raum zu trocken ist, besteht die Gefahr des Austrocknens. &lt;br /&gt;
Vor allem das Holz – als wesentlicher Werkstoff jeder Orgel – gibt dann zuviel Feuchtigkeit ab, verändert sich deshalb in seiner Form und nimmt oft bleibenden Schaden. Auch die empfindlichen Lederteile mancher Orgeln können austrocknen. Eine solche Austrocknung tritt vor allem bei Warmluftheizungen auf oder auch dann, wenn am Orgelstandort &lt;br /&gt;
ein „Wärmestau“ (etwa auf der Empore) entsteht. Und schließlich können auch längere, extrem trockene Wetterperioden Schäden in Orgeln verursachen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ebenso kann auch ein zu feuchtes Innenraumklima den Orgeln abträglich sein und zu Schimmelbildung führen. Um dies zu vermeiden, sollte entsprechend [[Lüften|gelüftet]] werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste Möglichkeit, um Schäden nicht nur an Orgeln, sondern auch an anderen Kunstwerken zu vermeiden, ist eine Grundtemperierung von etwa 8°C unter der Woche und ein langsames Auf- und Abheizen (1°C pro Stunde) an den Samstagen und Sonntagen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=31</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-10T06:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen vielfältige Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=30</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-09T16:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Links zu den Artikeln&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. Sie ermöglichen vielfältigen Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden bzw. angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenschmuck]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Heizen]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;br /&gt;
* [[Schäden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=29</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=29"/>
		<updated>2026-07-09T16:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikelliste ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. Sie ermöglichen vielfältigen Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Artikel sind bereits zu finden:&lt;br /&gt;
* [[Basilika]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kirchenbaus]]&lt;br /&gt;
* [[Lüften]]&lt;br /&gt;
* [[Reinigen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Basilika&amp;diff=28</id>
		<title>Basilika</title>
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		<updated>2026-07-09T16:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bis ins 4. Jh. hinein waren sog. Hauskirchen der bevorzugte Ort für den Gottesdienst&lt;br /&gt;
und das Zusammenkommen der christlichen Gemeinde. In Rom gab es um 300 etwa 40 solche&lt;br /&gt;
Hauskirchen.&lt;br /&gt;
Mit der Legalisierung des Christentums ab 313 und dem bald darauf folgenden Anwachsen der Gemeinden setzte – beginnend mit Rom und unter besonderer Beachtung des Kirchenbaus in Jerusalem – ein Kirchenbau-Boom ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man orientierte sich an dem, was sich bereits als Versammlungsraum bewährt hatte, die Basilika – ein in der Antike weit verbreiteter großer rechteckiger Raum mit einem hohen Mittelschiff und zwei oder mehr (evtl. nicht so hohen) Seitenschiffen oder -galerien und dem Eingang an einer der schmalen Seiten („basilika“ = königliche, also große Halle) – so jedenfalls im antiken „Westen“.&lt;br /&gt;
Das werden jetzt die Räume für den christlichen Gottesdienst mit nur leichten Erweiterungen – eine Apsis an der Seite dem Eingang gegenüber und eine leichte Erhöhung des Raumes in und vor der Apsis für die Presbyter und den Bischof, manchmal eine Vorhalle, ein Atrium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit machte sich ein Querschiff nötig, z. B. um Platz für Tische zu haben, die man für die Bereitung der Gaben für das Abendmahl benötigte – wohl ungeplant ergab sich ein Grundriss in Kreuzform und also eine Kreuzs ymbolik am Kirchenbau. Bereits im 4.Jh. wurde die Apsis baulich vom Raum, in dem sich die Gemeinde versammelte, abgesetzt. Sie gewann als der Ort, wo sich der Altar befand, besondere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich findet man aber zwei Grundtypen von Kirchenräumen: den an der Basilika orientierten und den am Kreis orientierten:&lt;br /&gt;
Der erstere fördert einen Gottesdienst, der am weg orientiert ist – am Kommen, Hören, Weitergehen zum Altar, Zurückgehen zum Platz, Danken und Gehen in die Welt.&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau in Westeuropa folgte sehr häufig diesem Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite fördert einen Gottesdienst, der am Feiern und zusammensein orientiert ist: Zusammenkommen und sich versammeln um eine Mitte – ein Taufbecken oder einen Abendmahlstisch.&lt;br /&gt;
Er findet sich im Westen in vielen Taufkirchen (Baptisterien) und im Osten in den über einem gleichschenkeligen Kreuzgrundriss errichteten Kreuzkuppelkirchen, die für den byzantinischen Kirchenbau maßgebend wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit wurden die Kirchenbauten, genauer die Altäre, immer häufiger „geostet“, also&lt;br /&gt;
auf die aufgehende Sonne, auf Christus, das Licht der Welt ausgerichtet – eine wichtige Ent-&lt;br /&gt;
scheidung, von der erst ab dem 16. Jh. wieder häufiger abgewichen wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Basilika&amp;diff=27</id>
		<title>Basilika</title>
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		<updated>2026-07-09T16:00:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Anlage und Grundtext&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bis ins �. Jh. hinein waren sog. Hauskirchen der bevorzugte Ort für den Gottesdienst&lt;br /&gt;
und das Zusammenkommen der christlichen Gemeinde. In Rom gab es um 300 etwa 40 solche&lt;br /&gt;
Hauskirchen.&lt;br /&gt;
Mit der Legalisierung des Christentums ab 313 und dem bald darauf folgenden Anwachsen der Gemeinden setzte – beginnend mit Rom und unter besonderer Beachtung des Kirchenbaus in Jerusalem – ein Kirchenbau-Boom ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man orientierte sich an dem, was sich bereits als Versammlungsraum bewährt hatte, die Basilika – ein in der Antike weit verbreiteter großer rechteckiger Raum mit einem hohen Mittelschiff und zwei oder mehr (evtl. nicht so hohen) Seitenschiffen oder -galerien und dem Eingang an einer der schmalen Seiten („basilika“ = königliche, also große Halle) – so jedenfalls im antiken „Westen“.&lt;br /&gt;
Das werden jetzt die Räume für den christlichen Gottesdienst mit nur leichten Erweiterungen – eine Apsis an der Seite dem Eingang gegenüber und eine leichte Erhöhung des Raumes in und vor der Apsis für die Presbyter und den Bischof, manchmal eine Vorhalle, ein Atrium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit machte sich ein Querschiff nötig, z. B. um Platz für Tische zu haben, die man für die Bereitung der Gaben für das Abendmahl benötigte – wohl ungeplant ergab sich ein Grundriss in Kreuzform und also eine Kreuzs ymbolik am Kirchenbau. Bereits im 4.Jh. wurde die Apsis baulich vom Raum, in dem sich die Gemeinde versammelte, abgesetzt. Sie gewann als der Ort, wo sich der Altar befand, besondere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich findet man aber zwei Grundtypen von Kirchenräumen: den an der Basilika orientierten und den am Kreis orientierten:&lt;br /&gt;
Der erstere fördert einen Gottesdienst, der am weg orientiert ist – am Kommen, Hören, Weitergehen zum Altar, Zurückgehen zum Platz, Danken und Gehen in die Welt.&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau in Westeuropa folgte sehr häufig diesem Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite fördert einen Gottesdienst, der am Feiern und zusammensein orientiert ist: Zusammenkommen und sich versammeln um eine Mitte – ein Taufbecken oder einen Abendmahlstisch.&lt;br /&gt;
Er findet sich im Westen in vielen Taufkirchen (Baptisterien) und im Osten in den über einem gleichschenkeligen Kreuzgrundriss errichteten Kreuzkuppelkirchen, die für den byzantinischen Kirchenbau maßgebend wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit wurden die Kirchenbauten, genauer die Altäre, immer häufiger „geostet“, also&lt;br /&gt;
auf die aufgehende Sonne, auf Christus, das Licht der Welt ausgerichtet – eine wichtige Ent-&lt;br /&gt;
scheidung, von der erst ab dem 16. Jh. wieder häufiger abgewichen wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Geschichte_des_Kirchenbaus&amp;diff=26</id>
		<title>Geschichte des Kirchenbaus</title>
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		<updated>2026-07-09T15:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Die Seite wurde neu angelegt: „== Anfänge == Mit dem Neuen Testament ist uns die Erinnerung daran gegeben, dass Christen prinzipiell auch ohne besonders ausgegrenzte, der Begegnung mit Gott exklusiv vorbehaltene Räume auskommen: Dies lag zum einen daran, dass ihr Gottesdienst anfangs weithin mit einem gemeinsamen Essen einherging und man sich zu diesem Zwecke in Privathäusern traf. Zugleich definieren die maßgeblichen Schriften des NT den Begriff des „heiligen Raumes“, genauer…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Mit dem Neuen Testament ist uns die Erinnerung daran gegeben, dass Christen prinzipiell auch ohne besonders ausgegrenzte, der Begegnung mit Gott exklusiv vorbehaltene Räume auskommen: Dies lag zum einen daran, dass ihr Gottesdienst anfangs weithin mit einem gemeinsamen Essen einherging und man sich zu diesem Zwecke in Privathäusern traf. Zugleich definieren die maßgeblichen Schriften des NT den Begriff des „heiligen Raumes“, genauer den Begriff des Tempels, des Ortes, wo für Israelten,&lt;br /&gt;
für Griechen und Römer Gott wohnt, neu. Bei den Christen gilt: Der eigentlich Tempel ist Jesus Christus, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ (Kol. 2,9) und ebenso kann&lt;br /&gt;
auch davon geredet werden, dass die Christen der Tempel, also der Wohnort Gottes sind&lt;br /&gt;
* 1. Kor 3,16: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“&lt;br /&gt;
* Eph. 2,21: Die ganze Gemeinde wächst „zu einem heiligen Tempel im Herrn“. Die Christen sind zusammen mit Christus das Haus und zugleich die Priester! 1. Petr. 2,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb finden wir bis hinein ins dritte Jahrhundert keine ausgepägte Kirchenbau-Kultur, allerdings angesichts der wachsenden Zahl der Christen bald sehr wohl „Gemeindezentren” mit mehreren Zweck-Räumen, darunter auch einem dem Gottesdienst vorbehaltenen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 4. Jh. hinein waren sog. Hauskirchen der bevorzugte Ort für den Gottesdienst&lt;br /&gt;
und das Zusammenkommen der Gemeinde. In Rom gab es um 300 etwa 40 solche Hauskirchen.&lt;br /&gt;
Mit der Legalisierung des Christentums ab 313 und dem bald darauf folgenden Anwachsen der Gemeinden setzte – beginnend mit Rom und unter besonderer Beachtung des Kirchenbaus in Jerusalem – ein Kirchenbau-Boom ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=25</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-07-09T15:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: aufräumen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. Sie ermöglichen vielfältigen Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=24</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=24"/>
		<updated>2026-07-09T15:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. Sie ermöglichen vielfältigen Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Verwendung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ Häufige Fragen zu MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/postorius/lists/mediawiki-announce.lists.wikimedia.org/ Mailingliste zu neuen Versionen von MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23"/>
		<updated>2026-07-09T15:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Arbeit am Haupttext&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Kirchen sind „Orte Gottes und Häuser der Menschen“. Sie ermöglichen vielfältigen Formen des Engagements.&lt;br /&gt;
Die hier zusammengestellten Artikel, Checklisten und Downloads „rund um Kirche“ sollen vor allem ehrenamtliche Kirchner, Kirchenkuratorinnen, Küster und Kirchenführerinnen auf vielfältige Weise unterstützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;MediaWiki wurde installiert.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Verwendung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ Häufige Fragen zu MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/postorius/lists/mediawiki-announce.lists.wikimedia.org/ Mailingliste zu neuen Versionen von MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Reinigen&amp;diff=22</id>
		<title>Reinigen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Reinigen&amp;diff=22"/>
		<updated>2026-07-09T15:33:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Artikel und Artikelstruktur angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Reinigen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
=== Fußböden ===&lt;br /&gt;
=== Fenster ===&lt;br /&gt;
=== Bleiglasfenster ===&lt;br /&gt;
=== Altar/ Kunstgut === Ja&lt;br /&gt;
=== Kronleuchter (Aufhängung, Wachsflecken, Lüster, Metallreinigung) ===&lt;br /&gt;
=== Textilien ===&lt;br /&gt;
=== Teppiche ===&lt;br /&gt;
=== Algen ===&lt;br /&gt;
=== Wachsflecken ===&lt;br /&gt;
=== Rotweinflecken ===&lt;br /&gt;
=== Kaugummi ===&lt;br /&gt;
=== Blütenblätter und Blütenstaub ===&lt;br /&gt;
=== Reis ===&lt;br /&gt;
=== Schimmel ===&lt;br /&gt;
===	Reinigungsgeräte (Staubsauger Klassifizierung H, Dampfsauger, Schwämme, Tücher…)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen: Handout Reinigen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KathrinMette</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=21</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kirchnerwiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=21"/>
		<updated>2026-07-09T15:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KathrinMette: Aufräumen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;Das ist die Startseite des Kirchner-Wikis&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kirchner-Wiki befindet sich noch im Aufbau!&lt;br /&gt;
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Hilfe zur Verwendung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ Häufige Fragen zu MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/postorius/lists/mediawiki-announce.lists.wikimedia.org/ Mailingliste zu neuen Versionen von MediaWiki]&lt;br /&gt;
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		<author><name>KathrinMette</name></author>
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